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Alt 24.01.2002, 21:06   #9   Druckbare Version zeigen
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ich habe heute in der vorlesung ökologische biochemie etwas interessantes dazugelernt, und zwar unter dem thema "wie sich die herbivoren im laufe der zeit an die herbivorenabwehrmechanismen adaptiert haben"
also erfahren habe ich, dass alexander der große im gebiet in und um den iran auf menschengruppen gestoßen ist, die erde, also richtig feinen ton gegessen haben, und zwar regelmäßig. Diese "erdfresser tun das aber nicht einfach nur so, weil sie eine meise haben, sondern weil die erde, die sie essen als kationenaustauscher wirkt. d.h. nun, dass alkaloide von den kationenaustauschern gebunden werden, und so im menschlichen stoffwechsel keinen schaden mehr anrichten können. und diese alkaloide sind in den pflanzen enthalten, die diese menschen in großem maße als nahrung zu sich nehmen,
also essen menschen sand, weil sie pflanzen essen die gifte enthalten, um diese gifte dann zu neutralisieren.

ist zwar nicht superaktuell, aber ich finds cool und glaub, dass es da noch ne menge interessante andere anpassungen gibt, von denen man meistens denkt, das sie unnütz sind.
vielleicht ist das ja was für dich.

wenns dich interessiert kannst du literatur kriegen,

neo.
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