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Alt 28.06.2005, 14:25   #1   Druckbare Version zeigen
Niki weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 7
Wie stellt man ein Bi-Silikat her?

Hallo Leute

Ich bitte Euch hier um Rat da Ihr ziemlich sicher was von meinem Anliegen versteht. Ich bin Geigenbauerin und wir müssen uns oft mit chemischen Problemen auseinandersetzten ohne wirklich etwas davon zu verstehen. Hier mein Anliegen:

Auf antiken Streichinstrumenten weisst man Spuren von Silikat nach (von uns flüssiges Glas genannt) Dies scheint den klaren Zweck gehabt zu haben die Poren des Holzes zu "schliessen" damit der eigentliche Lack nicht ins Holz eindringen kann (was mann aus verschieden Gründen unbedingt zu verhindern versucht)
Wir ignoranten Geigenbauer streichen daher ganz einfach im Wasser aufgelöstes Kaliumaluminiumsilicat auf das rohe Holz der fertigen (aber noch nicht lackierten) Geige, oder wir stellen eine Lauge her aus Rebholz-Asche welche wir im Wasser auflösen.

Jetzt habe ich aber in einem alten Rezept gelesen dass ein einfaches Silikat löslich bleibt, hingegen ein bi-silikat nicht. Ferner steht da dass ein einfaches mischen von 2 silikaten wie z.B. Calciumsilicat mit Kaliumaluminiumsilicat nicht zum gewünschten Gefälle führt welches das Gemisch eben unlöslich machen würde. Es wird demnach in diesem Rezept empfohlen aus Asche eine Karbon-Lauge herzustellen und deren schliesslich Kaliumaluminiumsilicat in Pulver beizugeben so erzeugt man eine doppeltes Silikat aus Calcium und Kaliumaluminium welches für immer und ewig unlöslich bleibt! Allerdings steht da auch dass sich dieses bi-Silikat nur gerade für 15 minuten erhält und es dann wieder zerfällt. (also man muss dass ganze in diesen 15 auftragen) Leider steht da auch nichts von den Mengen.

Was haltet Ihr davon? Macht das ganze Sinn?

Mit herzlichem Dank

Niki
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