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Alt 24.06.2005, 18:21   #2   Druckbare Version zeigen
Tsunami Männlich
Mitglied
Beiträge: 228
AW: Dopingtest: Furosemit und Indol Derivat

gemeint ist wohl Furosemid, ein bekanntes Diuretikum.

Diuretika sind die einzigen Dopingmittel, die keine Leistungsstärkung, sondern viel eher eine Schwächung der Leistung des Athleten hervorrufen.
Ihre Wirkung besteht darin, dass sie den größten Teil des im Körper gespeicherten Wassers abführen, da sie die Nierenfunktion verändern. Beispiele für verbotene Mittel sind Acetazolamid, Furosemid und Marsalyl. Anwendungen finden Diuretika in Sportarten mit Gewichtsklassen wie Judo und Ringen, bei denen der Sportler unbedingt sein Gewicht halten muss da er bei Wettkämpfen sonst nicht startberechtigt ist. Auch beim Skispringen und im Pferdesport wird dieses Dopingmittel eingesetzt, da die Sportler extrem leicht sein müssen, um gute Leistungen zu erzielen. Im Bodybuilding finden Diuretika ihre Anwendung, da möglichst viele Muskeln des Athleten sichtbar sein sollten. Wird der Körper entwässert, verringert sich auch die Größe von Fettzellen um Muskeln, da diese Wasser speichern. Dies hat zur Folge, dass der Muskel besser zu sehen ist. Starke Diuretika sind in der Lage in wenigen Stunden einen starken Wasserverlust herbeizuführen,
der eine Gewichtsverringerung von ein bis drei Kilogramm mit sich bringen kann.
In Dopingkontrollen sind Diuretika schwer nachzuweisen, da sie größtenteils mit dem Urin aus dem Körper gespült werden. Aufgrund dieser Wirkung werden Diuretika oftmals benutzt, um den Nachweis anderer Dopingmittel zu erschweren (Maskierung).

Durch den starken Wasserverlust können natürlich alle Substanzenn und deren Metabolite ausgeschwemmt werden, wies nicht auch ein Indolderivat, etwa Tryptophan etc.
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