Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 21.06.2005, 19:31   #9   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Silberdraht statt Pt-draht bei einem Versuch

Zitat:
Zitat von FK
*Technische Dehydrierung von Methanol zu Methanal bei 600 °C in Gegenwart der stöchiometrischen Menge Luft.
Ja, kann man mit einem Cu Drahtnetz in einem Verbrennungsrohr im Labor nachstellen, wenn man das Drahtnetz vorsichtig anwärmt und dann Methanol-Luft Gemenge darübersaugt. In der Kühlfalle kriegt man eine Lösung aus Formaldehyd und Ameisensäure in Methanol.
Wenn die Dehydrierung bis läuft, bleibt die Spirale rotglühend selbst bei abgestelltem Brenner...so lange eben Methanol und Luft kommen...

Der Versuch ist übrigens auch im Winterfeld beschrieben.
Zitat:
Die Geschichte ist halt so, dass es mit Pt bei niedrigeren Temperaturen geht als mit Cu oder Ag. Das Pt katalysiert nicht nur die Dehydrierung, sondern auch die Oxidation und erhitzt sich daher von selbst zum Glühen.
Cu katalysiert auch die Oxidation - im Methanol ist nach dem Versuch Methanal ebenso wie Ameisensäure nachweisbar. Die vollständige Oxidation vulgo Vebrennung tritt bei höherer Temperatur der Spirale auch irgendwann ein.
Zitat:
Ag und Cu müssen ein ganzes Stück über die Zündtemperatur von Methanol bzw. Methanal erhitzt werden. Wenn diese beiden Metalle unter Rotglut abkühlen, sollte nix mehr passieren.
Bin ich nicht ganz einverstanden. Eine kalte (RT) Spirale wird wohl keine Wirkung zeitigen; allerdings kann man die Spirale bis deutlich unter Rotglut abkühlen lassen (ausserhalb des Bechers natürlich) bis sich wieder ein CuO Belag zeigt, und die Spirale dann wieder in den Methanoldampf tauchen...dann passiert eine ganze Weile lang nichts, irgendwann verschwindet das CuO, und die Rotglut kommt langsam wieder....ich kanns beschwören !

[/QUOTE]
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige