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Alt 23.01.2002, 18:32   #7   Druckbare Version zeigen
doppelelch  
Mitglied
Beiträge: 1.621
Zitat:
Originalnachricht erstellt von Godwael
Es macht die Sache wesentlich weniger umfangreich...
Das stimmt allerdings G.!

Ok, es hat jeder so seine eigenen Eselsbrücken, aber ich finde die ganze Sache wird übersichtlich, wenn man das auf die Basis der "normalen" (ich weiß nicht, wie ich sie anders bezeichnen sollte) Säuren stellt. Man muss dann eigentlich nur deren Summenformeln und den Namen des zugehörigen Säuresrest-Anions wissen, der Rest ergibt sich daraus. (Die enden übrigens allesamt auf ...at)

Ein Beispiel.

Schwefelsäure.
Man muss wissen: H2SO4
und "Sulf"...at

Daraus ergibt sich (wie gesagt, ist nur son Eselsbrückenverfahren und funktioniert nicht immer - geht z.B. bei der Mangansäure schief, aber wer braucht die schon in der Schule!)
durch ein Sauerstoff weniger in der Summenformel die Summenformel der "...igen" Säure. Hier also die der Schwefligen Säure.
Die Namen der Säurerestionen der "...igen" Säuren
enden allesamt auf "...it". Also Sulfit.
Ist beim Anion nur ein Proton weg, d.h. steht da statt SO4(2-) "nur" HSO4(-), nennt sich das Restion "Hydrogen..." (...sulfat oder...sulfit)

So funktionierts auch bei der Phosphorsäure, der Salpetersäure den Halogensäuren (<--- fast schon wieder zu exotisch für die Schule)

Phosphorsäure H3PO4

Name des Restions: Phosph AT

phosphorige Säure: H3PO3

Name des Restions: Phosph IT
(Entsprechend: Hydrogen..., Dihydrogen..., je nachdem, wieviel H noch dranhängen in der salzartigen Verbindung!)


Salpetersäure genauso.

Naja...wie gesagt: Eselsbrücken sind Geschmacksache.

Vielleicht hilfts.

Gruß de

Geändert von doppelelch (23.01.2002 um 18:38 Uhr)
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