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Alt 14.06.2005, 10:28   #1   Druckbare Version zeigen
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Rauchgasentschwefelung

Im Brennstoff enthalten: C, H, N2, H2o, S2 und Feststoffe

Bei der Vergasung entstehen C, CO, CO2, H2, H2o, NO, NO2, SO, SO2, SO3, O2 und Asche

Die Quenche kühlt alles auf 82°C. Nicht kondensierbare Gase sind CO, CO2, H2, NO, NO2, SO2, SO3, O2; zu SO habe ich keine Angaben zum Siedepunkt gefunden.

Das Problem des Schwefels muß gelöst werden.

Im Quenchwasser reagiert das SO2/SO3 zu schwefeliger Säure/Schwefelsäure. Die schwefelige Säure oxidiert mit dem Sauerstoff zu Schwefelsäure. Falls noch SO2 im Gas enthalten ist, wird es durch einen Aktivkohlefilter zurückgehalten. Das dürfte eigentlich keine Probleme bringen, weil das Wasser alles kondensiert ist. Wie bekomme ich jetzt die Säure am geschicktesten wieder aus dem Wasser ?

Ich habe zur Rauchgasentschwefelung bisher folgende Verfahren gefunden:

Nass:
Wellmann-Lord Verfahren: scheidet aus, weil ich keine explosionsgefährdeten benutzen will (Methan)

Walther-Verfahren: mit Ammoniakwasser zu Ammonsulfit, dann oxidieren und Ammonsulfat kristallisieren; abwasserfrei, aber scheidet auch aus, wegen eventuell austretendem Ammoniak

Kalkmilch: Gips entsteht

Aktivkohle-Verfahren: das Gas kommt mit 1200°C an und wird die Kohle verbrennen
wenn ich den Filter nach der Quenche einbaue spült das Wasser das SO2 wieder raus, oder ? Und wenn ich das Wasser von dem Gas trenne, habe ich nichts mehr im Gas zum abtrennen.

katalytische Druckentschwefelung, gekoppelt mit Claus-Prozeß: scheidet auch aus wegen dem Wasserstoff

Trocken:
Additiv-Verfahren: nur 60% Abscheidung

Gibt es große Unterschiede in der Baugröße bei Neutralisation mit Natronlauge (wie ursprünglich geplant) und Kalkmilch ? Ich habe nur sehr wenig Platz zur Verfügung.
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