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Alt 13.06.2005, 15:56   #1   Druckbare Version zeigen
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Verbleib von Natriumsulfit/Natriumsulfat

Moin,

ich habe folgendes Problem:

In einem Prozess werden Verbrennungsgase mit Wasser gequencht (anschließend 82°C) wobei durch den Schwefel im Brennstoff schwefelige Säure ensteht. Das Gas-Wasser-Gemisch wird in einem Seperator getrennt (Abgastemperatur 76°C), Asche wird gefiltert und dann das Wasser mit Natriumhydroxid (28,5kg, 10%)neutralisiert. Es ensteht Natriumsulfit. Das Wasser wird anschließend wieder der Quenche zugeführt (70°C, 8539kg).
Jetzt habe ich gelesen, dass bei 60°C das Natriumsulfit in einem System mit Wasser zu Natriumsulfat oxidiert wird. Dieses kristalliert nun bei einer Temperatur über 32,4°C zu wasserfreiem Na2SO4, welches sich wieder unter Wärmeentwicklung in Wasser löst.
In welcher Form verbleibt das Natrium im System ? Kann es über den Aschefilter ausgetragen werden ?
Zur Löslichkeit von Natriumsulfit habe ich folgende Werte gefunden: 220g/l Wasser bei 20°C und 495g/l bei 40°C; zu Natriumsulfat: 200g/l bei 20°C

Nach meinen Überlegungen müsste das Natrium als Natriumsulfat solange im System bleiben bis es übersättigt ist und dann auskristallisieren. Die Kristalle könnten dann theoretisch abgefiltert werden.
Kann man abschätzen wie groß diese Kristalle sind ? Oder gibt es noch bisher von mir nicht berücksichtigte Reaktionen ?

Bin für alle Anregungen dankbar. Falls noch Daten fehlen bitte Bescheid sagen.

Vielen Dank im Vorraus,
Markus
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