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Alt 19.04.2005, 11:19   #4   Druckbare Version zeigen
Nick Name Männlich
Mitglied
Beiträge: 267
AW: Fällung von Kupfer

Wenn ich's richtig verstanden hab, ist die Aufgabe, zu berechnen, wieviel Schrott in eine Kupferlösung eingetragen werden muss, um das Kupfer darin quantitativ abzuscheiden.

Die Reaktionsgleichung, unter der Maßgabe, dass nur Fe(II) entsteht (siehe Aufgabenstellung), lautet:

Fe + Cu2+ { \rightarrow} Fe2+ + Cu{\downarrow}

Die Lösung enthält 1,12 g/L Kupfer. Die Konzentration ist also:

c(Cu2+) = (1,12 g/L)/(63,546 g/mol) = 1,76 * 10-2 mol/L

Die Stoffmenge an Kupfer in den 10 m3, also 10000 L, der Lösung ist dann:

n(Cu2+)=c(Cu2+)*V = 1,76 * 10-2 mol/L * 10000 L = 176 mol

Wie man anhand der Stöchiometrie der Reaktion erkennen kann, reagiert 1 mol Eisen mit 1 mol Kupfer, also gilt:

n(Fe2+)= n(Cu2+)=176 mol

Also benötigt man folgende Masse an Eisen:

m(Fe2+)= n(Fe2+) * M(Fe2+) = 176 mol * 55,845 g/mol = 9828,72 g

Da der Schrott nur einen Eisengehalt von 90% hat, benötigt man die folgende Menge Schrott:

m(Schrott)= m(Fe2+) / 90%= 10,92 kg

Allerdings finde ich das Verfahren sehr unorthodox.
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