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Alt 17.04.2005, 16:45   #3   Druckbare Version zeigen
Noradrenalin weiblich 
Mitglied
Beiträge: 115
AW: Morin-Lösung?

Nee, viel steht da in der Tat nicht.
Eventuell hilft Folgendes weiter:
http://www.chemieonline.de/forum/archive/index.php/t-32826.html

Außerdem hier noch der Römpp-Artikel zu Morin:

Morin

[2',3,4',5,7-Pentahydroxyflavon, 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-3,5,7-trihydroxy- 4H- 1- benzopyran- 4- on, C.I. Natural Yellow 8, C.I. 75660]. Formel s. Flavone. C15H10O7, MR 302,24, farblose glänzende, diuret. wirkende, schwach bitter schmeckende Nadeln, Schmp. 286*°C, nach anderen Angaben 304*°C, wenig lösl. in siedendem Wasser, Ether u. Essigsäure, lösl. in Alkohol. M. ist ein Hauptbestandteil des Gelbholzextraktes, der aus dem gelben Stammholz des bis zu 60*m hohen, in Süd- u. Mittelamerika, Westindien u. im südlichen Nordamerika verbreiteten Färbermaulbeerbaums (Morus tinctoria) gewonnen wird. Neben dem M. enthält der Gelbholzextrakt noch Maclurin (Moringerbsäure, 2,3',4,4',6-Pentahydroxybenzophenon, C.I. Natural Yellow 11, C.I. 75240, C13H10O6, MR 262,22), das in gelben Säulen kristallisiert, die wasserfrei bei 200*°C schmelzen u. in heißem Wasser, Alkohol, Ether u. Alkalien lösl. sind. Mit Gelbholzextrakten färbte man früher Wolle (Metallbeizen), Baumwolle, Seide u. Leder. M. u. Maclurin sind auch in den Wurzeln des Osaga-Orangenbaums (Maclura pomifera, Maulbeergewächs) enthalten; sie wirken dort als Chelatbildner u. ermöglichen so eine Aufnahme von Spurenelementen auch aus steinigem, unfruchtbarem Untergrund. – Mit Aluminium-Verb. gibt M. in neutraler od. essigsaurer alkohol. Lsg. eine charakterist. grüne Fluoreszenz, mit Beryllium-Verb. dagegen in alkal. Lsg. (Möglichkeit zum sicheren Nachw. von Al u. Be nebeneinander in der gleichen Lsg.); mit Eisen-Salzlsg. bildet M. olivgrüne, mit Kupfer-Salzlsg. braungelbe, mit Blei- u. Zinn-Ionen gelbe Niederschläge. M. dient zu Nachw. u. Bestimmung von Al, Be, Ga, In, Sc, Sn, Ti, Zr u.*v.*a. Elementen. M. kann auch zum Anfärben in der Dünnschichtchromatographie sowie als kosmet. Färbemittel für kurze Verweildauer eingesetzt werden.

Lit.: Beilstein E*V 18/5, 492 ï J. Mol. Struct. 317, 89 (1994) ï Sax (8.), MRN*500 ï s.*a. Flavon(oid)e.


E morin
F morin(e)
I = S morina
Z 2932*99
CAS 480-16-0 (M.); 519-34-6 (Maclurin)


Quelle: Römpp Lexikon Chemie – Version 2.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1999
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Johnny, finding life a bore,
drank some H2SO4.
But his father, an MD,
gave him CaCO3.
Now he's neutralized, it's true,
but he's full of CO2.
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