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Alt 26.12.2001, 17:35   #3   Druckbare Version zeigen
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Hi!
Zitat:
Originalnachricht erstellt von buba
Und das hat der Chemie-Lehrer gesagt? Hoffentlich war das nicht ernst gemeint und sollte nur das Nachdenken der Schüler anregen
Jep hat er Ist ja auch noch Referendar, obwohl es mich eigentlich auch gewundert hat, wieso er mir keine Antwort geben konnte
Zitat:
Ameisensäure ist Methansäure, was könnte dann wohl als Ausgangsstoff dienen?

In der Technik wird Ameisensäure u.a. aus Natriumhydroxid und Kohlenstoffmonoxid bei 210 °C und sehr hohem Druck hergestellt:
1. Schritt: NaOH + CO → HCOONa
2. Schritt: HCOONa + H2SO4 → H-COOH + Na2SO4)
Das entstehende Zwischenprodukt HCOONa (Natriumformiat) wird mit Schwefelsäure zersetzt, wobei die Ameisensäure entsteht.
Vielen Dank genau sowas hilft mir da weiter
Zitat:
Der schwarzbraune Rückstand, den du erhalten hast, ist Mangan(IV)-oxid. Wenn du vorher ein wenig ansäuerst, wird die Lösung farblos bis schwach rosa, da Mn2+-Ionen entstehen. Ameisensäure wird zu CO2 oxidiert.
Dabei wird doch der Stoff gänzlichst "zerstört", oder? (da ja die C-Bindungen "zerstört" werden). Tut mir Leid, dass das so 'seltsam' klingt, nur leider weiß ich nicht, wie ich es anders sagen soll *gg*
Zitat:
Versuche mal, die jeweiligen Reaktionsgleichungen der Reduktion und Oxidation zu bestimmen!
Code:
HCOOH + KMnO4 -> MnO2 + CO2 + KO2 +H2
stimmt das dann so? was geschieht mit den beiden H-Atomen? wird außer CO2 vielleicht noch Wasserstoff frei? (da es eine sehr starke Gasentwicklung gibt)
Hoffe ich hab das ganze so eni wenig verstanden
Zitat:
Ameisensäure hat eine reduzierend wirkende Aldehyd-Gruppe (schau dir die Formel nochmal genauer an!) und reagiert auch mit dem starken Oxidationsmittel KMnO4
OIC und wieder ein Fehler vom Chemielehrer, wusste nicht, dass KMnO4 ein starkes Oxidationsmittel ist. Vielen Dank für diese Info.


Regards
Roger
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