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Alt 27.02.2005, 16:07   #6   Druckbare Version zeigen
Oxidan weiblich 
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Themenerstellerin
Beiträge: 84
AW: Formalladung von CO2

Zitat:
Zitat von Muzmuz
nein, die partialladungen haben mit der oxidationszahl wenig zu tun
es ist so, dass eine kovalente bindung zwischen zwei partnern, die unterschiedliche elektronegativität haben, eine polare kovalente bindung ist, wie beispielsweise die C-H bindung
davon zu sprechen, dass der kohlenstoff eine ganze negative ladung hätte, wäre aber zuviel gesagt, weil die bindung ja keine ionische ist, sondern eine polare kovalente
weil der C zwar eine ladung hat, aber weniger ladung als eine ganze (wenn das C-atom 1 elektron zu viel hätte) spricht man von partialladung
Also, das versteh ich immer noch nicht 100%...

Also Partialladungen haben schon nichts mit Oxzahlen zu tun, das war ein hirnrissiger Gedanke...

Die Partialladung bestimmt man einfach so, indem man heterolytisch trennt bzw. die Elektronen dem Elektronegativeren zuordnet und dann mit der Valanzelektronenkonfiguration des freien Atoms vergleicht.

Die Formalladung bestimmt man durch Homolyse, also die Bindungselektronen werden aufgeteilt. Und dann wieder mit der Valanzelektronenkonfiguration des freien Atoms vergleichen.

Ob die Bindungen kovalent, ionisch, metallisch oder wie auch immer sind spielt doch gar keine Rolle, die Polarität mus hingengen eben bei Partialladungen berücksichtigt werden.
Oder kann man Partialladungen nur bei ionischen Bundungen bestimmen? Macht die für kovalente Bindungen keine Sinn, da bei Partialladungen die Elektonen vollständig auf ein anderes Atom wechseln?
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