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Alt 22.02.2005, 16:48   #4   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.539
AW: Lustige Eiweiß- und Kunststoffexperimente

Da sind 'ne Menge Versuche denkbar, ist eher die Frage in welchem Rahmen der Vortrag gehalten wird und welche Versuchsmöglichkeiten bestehen...

Ganz einfach zu machen wäre z.B. die Herstellung von Nylon via Grenzflächenkondensation. Man könnte z.B. auch zeigen, welche Menge Styropor man in einer kleinen Menge (z.B. 100 ml) Aceton lösen kann, interessant wäre vielleicht auch die Herstellung von Polyurethan-Schäumen aus Desmodur und Desmophen (gibts die eigentlich noch zu kaufen?), in dem Zusammenhang könnte man auch einfach was mit "Luftschlangenspray" machen...

Für die Proteine gibt es ja auch verschiedene Nachweisreaktionen, die man vorführen könnte, am Einfachsten z.B. die Biuret-Probe. Ferner sind natürlich verschiedene Reagenzien interessant, die eine Denaturierung von Proteinen hervorrufen. So könnte man eine Eiklar-Lösung mit Salzsäure, Schwermetallsalz-Lösungen, Ethanol usw. behandeln... Auf die Xanthoprotein-Probe hat polysom ja schon hingewiesen... Sehr eindrucksvoll ist es übrigens, wenn Du z.B. 50 ml 30%-iges H2O2 in einen Erlenmeyerkolben mit engem Hals vorlegst und dann etwas die gleiche Menge Rinderblut zugibst: Fast augenblicklich entsteht ein stabiler Schaum (aus denaturierten Proteinen), der den Erlenmeyerkolben ausfüllt und dann "wurstförmig" weiter nach oben wächst...

Es wäre - wie gesagt - nicht schlecht zu wissen, in welchem Rahmen (vor welchem Publikum) Du den Vortrag halten musst und was Du überhaupt erzählen willst, dann könnte man besser überlegen, weche Versuche sich eignen.

Gruß,
Zarathustra
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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