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Alt 17.02.2005, 07:49   #10   Druckbare Version zeigen
Arsin  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 578
AW: Zersetzt sich Kunststoff?

Zitat:
Zitat von belsan
So richtig klar ist mir die Bedeutung der Frage nicht, aber wenn es eine Gleichgewichtsreaktion ist, und das ist es, dann liegt natürlich im GGW thermodynamisch betrachtet auch Monomer vor.
Aus einer Überschlagsrechnung entnehme ich, dass es etwa 4.10-11g bei 100 kg eines Polyethylens mit einem Polymerisationsgrad von 3600 sind (bei RT).

(es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass ich mich verrechnet habe).
um die frage mal konkret zu stellen:
Wenn ich von 100 % Polyethylen ausgehe, dann zersetzt sich das Polyethylen doch, da es ein GGW mit ethen bilden möchte.
Wenn sich der Kunststoff bei Zimmertemperatur beispielsweise zersetzt zu Ethen, wegen des Gleichgewichtes, dann entschwindet es aus dem GGW weil es leicht flüchtig ist.

Ist meine Frage also gedanklich also berrechtigt, wenn ich frage, ob sich kunststoff dann zersetzt, weil reines Polyethylen bei Zimmertemp. doch auch spontan zu ethen reagiert. Da dieses aber flüchtig ist und aus dem GGW entweicht wird wegen des GGW die ganze zeit Ethen nachgebildet.
Ich beschreib das ganze jetzt mit dem dG-Graphen, da sich das Gleichgewicht ja von beiden seiten her freiwillig,spontan einstellt.
Das heisst auch diese Reaktion verläuft spontan bei der reaktion von Produkten zu Edukten (was nicht viel sein wird).

Jetzt eine Frage: Gedanklich müsste das so richtig sein, die Rückreaktion vom Plyethylen zum Ethen, nur passiert es in der Praxis oder hindern faktoren wie aktivierungsenthalpie etc. die Rückreaktion?
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