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Alt 16.02.2005, 00:20   #9   Druckbare Version zeigen
noob Männlich
Mitglied
Beiträge: 953
AW: Essisgäure ist eine Säure, Ethanol nicht. Warum?

also ich gehe auch in die elfte klasse:

die essisäure hat eben diese carboxylgruppen, die sauer reagrieren. die sehen ungefähr so aus (mit viel fantasie )


R-C-O2-H
II
O3

1. du musst dir vorstellen,dass eine säure immer ein proton abspalten muss, um eine säure zu sein. welches wasserstoff als proton hier abgespaltenwird is ja klar

2. durch die einfachbindung zwischen dem O2 und dem C wir die eöektronenhülle des O2 verändert. dieser effekt wird durch das O3 npch verstärkt. dadruch wird die atombindung zwischen dem O2 und dem H noch polarer, dass heißt die beiden elektronen, die die bindung "machen", werden mehr zum O2 gezogen. dadurch kann das H als prton abgespalten werden-> säure

3. damit ist aber noch nicht alles getan, es ensteht folgendes anion( das eine da ist die negative ladung des O )

R-C-O2- R-C=O3
II <=> I
O3 O2-

da kommt jetzt die sogenannte "mesomeriestabilität" ins spiel. das heißt, dass das entstehende anion einigermaßen stabil ist und nicht gleich wieder zerfällt,
sonst wäre ja die saure reaktion weg.
du musst dir das so vorstellen, dass diese schreibweise nur eine veranschulichung ist. man kann nicht sagen, ob das O3 oder das O2 oben oder unten ist. in echt variert das andauernd, es flutscht pratktisch hin und her. dadurch wird das anion "flexibler" und stabiler.


diese eigenschaften machen die säureeigenschaft einer carboxylgruppe aus, und die essigsäure hat nun mal eine, das ethanol nun mal nicht.

ich hoffe du hast meine erklärung verstanden, so von 11.klässler zu 11.klässler

mfg jojo
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