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Alt 14.02.2005, 15:38   #81   Druckbare Version zeigen
nickla  
Mitglied
Beiträge: 17
AW: Sicherheit im Chemieunterricht

Wir haben in der Oberstufe selber kaum Experimente gemacht, außer Brausetabletten auflösen und Halbelemente aneinanderschließen. Lehrerversuche wurden auch mit Stoffen wie Chromaten, Alkanen etc. gemacht. Ich selbst hatte in der neun oder zehn Natrium in der Hand (anderer Lehrer). Bei uns ist auch selten etwas schlimmes passiert. Ich kann aber verstehen, dass reaktivere und gefährliche Substanzen nicht in die Hände von Schülern gehören.
In Lehrerversuchen können andere Dinge gehandhabt werden, da die Ehrfahrung beim Experimentieren größer ist. Natürlich sollte da auch unterschieden werden. Ein schlechtes Beispiel ist der Vorfall letztes Jehr, bei dem eine Klasse eine Bromvergiftung davongetragen hat.

Zitat:
Wir können doch nicht irgendwann dahin kommen, nur noch Chemie an der Tafel machen zu dürfen ?
Bei uns an der Schule hat ein Lehrer mit weissem Phosphor "Klasse 7b" an die Tafel geschrieben. Das stand 5 Jahre später immernoch da. der selbe Lehrer hat auch mehrere Schüler mit verdünnter schwefelsäure geduscht.
Außerdem kann man auch relativ ungefährliche spektakuläre versuche in der Schule machen (Springbrunnenversuch).
H2S gehört meiner Meinung nach nicht an die Schule. Es ist zwar zuerst gut zu riechen, aber in höheren Konzentrationen dann nicht mehr. Und wenn dann einer die Gasflasche nicht richtig zudreht... Das ist in der Uni beim Trennungsgang passiert, und die Person lag nacher in Krankenhaus. Dasselbe gilt auch für CO. Fehler können immer passieren, deshalb muss die Gefahr abgewogen werden. Nichtflüchtige Gafahrenstoffe, wie z.B. Chromate können in Lehrerversuchen schon eher verwendet werden
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