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Alt 05.12.2001, 12:30   #8   Druckbare Version zeigen
DirtyHarry  
Mitglied
Beiträge: 397
Frage Pipettieren was antiquiertes?

@ bm:

Mein lieber bm, wenn du jemals ne Serienanalytik von mehreren hundert oder tausend Proben mittels Einwiegen durchgezogen hättest und dir jemand für die nächste Serie nen präzisen Pipettensatz geschenkt hätte, würdest du heute den Firmen Eppendorf und Co. auf den Knien rutschend danken, daß sie so präzise, im Mikroliterbereich arbeitende Pipetten entwickelt haben! Solche Pipetten können sich in puncto Präzision und Richtigkeit mit jeder Analysenwaage messen!
Analytik ist heutzutage nun mal zum Fließbandverfahren geworden und verlangt präzise Pipetten, wenn man die Fehlerrate niedrig halten will.
Fürs präparative Arbeiten werden Pipetten auch immer wichtiger, da man mittlerweile mit sehr kleinen Mikroansätzen arbeitet. Die großen Ansätze wie aus dem Org-Praktikum findest du zwar immer noch, meistens aber eher in der Entwicklung oder im Technikum, weniger in der Grundlagenforschung. Daher resultiert auch die immer mehr um sich greifende Unsitte, die Ausbeute eines Produkts über HPLC und dgl. zu bestimmen, anstatt sich die Mühe zu machen, ein Produkt aus der Reaktionsmischung zu isolieren, aufzuarbeiten und dann die Ausbeute des rein vorliegenden Produktes zu bestimmen - ist bei Mikroansätzen auch recht schwierig und sehr zeitaufwendig.
Aber es gibt ja sehr genaue Pipetten - Aliquot der Reaktionsmischung abziehen und rein in die HPLC oder GC...
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Dirty Harry

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