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Alt 24.01.2005, 01:32   #7   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Bodenuntersuchungen

Zitat:
Ich muss in Chemie eine Facharbeit über Bodenuntersuchungen schreiben. Dazu hab ich verschiedene Bodenproben Moorboden, Boden aus München, Boden aus Nürnberg (sandig) in ein Labor zur folgenden Untersuchungen geschickt:
pH; Phosphor; Kali; Carbonat; Nitrat
Mein Problem ist, dass es auch meine Aufgabe ist, die verschiednen Ergebnisse die dabei rausgekommen sind zu deuten; also "warum" liegt der pH-Wert Müncher erde höher als der von Nürnbergererde etc?
Hat da vielleicht jemand einen Buchtipp für mich?
Ist ja langweilig, dass Du die Untersuchungen nicht selbst gemacht hast.
Zur Auswertung der Ergebnisse wären prinzipiell zwei Methoden möglich: Erstens kannst Du auf der Ebene des jetzigen Bodens argumentieren, indem Du z.B. sagst, dass der pH-Wert von Moorboden bspw. größere Mengen Huminsäure enthält und somit einen niedrigeren pH-Wert besitzt. Andere wichtige Parameter sind z.B. die Kationenaustausch- / Anionenaustausch-Kapazität, die natürlich aus der geochemischen Beschaffenheit des Bodens (Huminstoff- und Tongehalt usw.) hervorgehen.
Die andere Betrachtungsebene wäre, indem Du auf die jeweilige Bodenentstehung eingehst, so dass Du z.B. erklärst, wie Moorböden entstehen und warum sie einen hohen Huminstoffgehalt aufweisen...
Auf welcher Ebene Du auch immer argumentieren willst, genauere Erklärungen findest Du in klassischen Lehrbüchern der Bodenkunde, wobei der "Scheffer/Schachtschabel" wohl am empfehlenswertesten ist.

Zitat:
Mein praktische Aufgabe ist es, eine Phosphor Eichkurve am Photometer zu entwickeln.
Doch leider versteh ich die sekundär Literatur (z.b SChichtling/Blume/Stahr Bodenkundliches Praktikum) nicht wirklich...
Hat des jemand von euch schon zufällig machen müssen? und kann mir erklären was ich machen muss?
Wo ist denn dabei genau das Problem? Du stellst eine Phosphat-Stammlösung her und machst daraus verschiedene Verdünnungen, wobei sich der Konzentrationsbereich an den zu erwartenden Konzentrationen Deiner Proben richtet. Diese Kalibrierlösungen behandelst Du dann, wie Du auch Deine Probe behandeln würdest und misst photometrisch die Extinktionen...

Gruß,
Zarathustra
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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