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Alt 16.01.2005, 20:43   #5   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Erklärung Frost-Diagramm

Zitat:
Zitat von Norris
Atkins und Wedler haben mir auf anhieb nix darüber sagen können.
Im "anorganischen" Atkins ist es ziemlich gut erklärt, auch durchgearbeitete Beispiele sind drin (Shriver, Atkins, Langford : Inorganic Chemistry, Oxford)

Zitat:
Zitat von Norris
Andererseits liegt Fe2+ bei ca -0,9 V in einem Knick und steil darüber liegen Fe und Fe3+. Die Verbindungsllinie Fe und Fe3+ liegt also darüber. Analog zum ersten Bsp. würde ich mir sagen, dass daher die Synproportionierung zu Fe2+ eintreten müsste.
Ja, zum gleichen Schluss kommt man ja, wenn man sich die Elektrodenpotentiale ansieht ...

Zitat:
Zitat von Norris
Soweit ich weiß, ist aber in Nichtkomplexen Fe3+ stabiler bzw. Fe2+ instabiler, also wäre diese Schlussfolgerung bullshit.
Ich weiss nicht recht, was Du mit "Nichtkomplexen" meinst. Die Redoxpotentiale, aus denen die Frost Diagramme konstruiert werden, beziehen sich ja auf 1 molare wässrige Säure ... darin liegen die Fe-Ionen ja zumindest mal als Aquokomplexe vor. Oder meinst Du Komplexe mit besonderen Liganden, jetzt mal ausser Wasser ?

Zitat:
Zitat von Norris
Eine Analogie kann ich aber sonst nicht machen höchtens man sagt, die Verbindungslinie muss ziemlich nah am Nullwert liegen.
Nein, die Position der Verbindungslinie ist nicht aussagekräftig. Es kommt auf ihre Steigung an.

gruss
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