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Alt 16.01.2005, 18:52   #4   Druckbare Version zeigen
Norris Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 404
AW: Erklärung Frost-Diagramm

danke erstmal

Zitat:
Zitat von ricinus
EDIT Zu den Quellen : Uber Frost Diagramme müsste sich eigentlich in allen Lehrbüchern der PC was finden lassen.
Atkins und Wedler haben mir auf anhieb nix darüber sagen können.

Die Sache ist ja die: Unser Prof hat immer 2 Teilchen miteinander verbunden und geguckt, wo das Teilchen dazwischen im Verhältnis zur Verbindungsachse liegt. Daraus hat er dann Schlussfolgerungen über Syn- und Disproportionierungsverhalten gezogen, und dadurch schließlich über die Stabilität. Cu+ liegt z. B. bei ca. 0,5 V in einem Knick und die Verbindungslinie von Cu und Cu2+ liegt dadrunter. Daraus sollte ersichtlich sein (?), dass Cu+ leicht disproportioniert und deswegen nicht sehr stabil ist.

Andererseits liegt Fe2+ bei ca -0,9 V in einem Knick und steil darüber liegen Fe und Fe3+. Die Verbindungsllinie Fe und Fe3+ liegt also darüber. Analog zum ersten Bsp. würde ich mir sagen, dass daher die Synproportionierung zu Fe2+ eintreten müsste, wodurch Fe2+ ziemlich stabil sein müsste. Soweit ich weiß, ist aber in Nichtkomplexen Fe3+ stabiler bzw. Fe2+ instabiler, also wäre diese Schlussfolgerung bullshit.

Eine Analogie kann ich aber sonst nicht machen höchtens man sagt, die Verbindungslinie muss ziemlich nah am Nullwert liegen. Ich will aber hier nicht spekulieren, da ich absolut keine Ahnung auf dem Gebiet habe.

Auch muss ich das blöde Frost-Diagramm verstehen, da diese beiden Beispiele noch "einfach" sind. Ich muss das ganze dann mit allen Oxidationsstufen von Chlor machen...
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