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Alt 04.01.2005, 00:47   #3   Druckbare Version zeigen
Arsin  
Mitglied
Beiträge: 578
AW: Galvanische Zelle

Zitat:
Zitat von Nemesis83
Hallo,
ich habe eine Frage zum Daniell-Element (linke Halbzelle: Zn-Elektrode in ZnSO4-Lsg.; rechte Halbzelle: Cu-Elektrode mit CuSO4-Lsg.).
Warum wird hier die Zn-Elektrode als Minuspol und als Anode angegeben?
Dass sie der Minuspol ist, kann ich verstehen, da von dieser Elektrode e- aus zum Pluspol wandern.
Und warum wandern die in der Cu-Halbzelle enstandenen SO42--Ionen denn zum Minuspol, also der Anode? (Selbes Problem: dem "zur Anode" würde ich direkt zustimmen, dem "zum Minuspol" natürlich nicht. Warum sollten Anionen zum Minuspol wandern?)
Oder habe ich das Ganze falsch verstanden, weil der Minuspol durch die starke e--Abgabe später zum Pluspol wird, also zur Anode wird?
Ich danke für alle aufschlussreichen Antworten!
alsi ist wie folgt. die Zn-Elektrode wird als Minuspol angegeben, weil dort oxidiert wird. Oder um es besser zu verstehen, es herrscht ein größerer Elektronendruck als an der Kupfer halbzelle und möchte die Elektronen gleichmäßig verteilen. Minuspol ist es nun deshalb weil das Zn oxidiert wird und von dort die Elektronen in die Kupferhalbzelle abgezogen werden. Zn "gibt" also die Elektronen der Kupferzelle.

ach ja, zu deiner frage warum die Sulfat-Ionen zur Zn-Halbzelle und die Zn2+ - Ionen zur Kupferhalbzelle, sprich zur Kathode oder dem + - Pol wandern, muss man sagen, dass diese einen Ladungstransport machen und so den Stromfluss aufrecht erhalten, ausserdem wandern sie deswegen, dass sie die seiten adungstechnisch "ausgleichen"

Geändert von Arsin (04.01.2005 um 00:58 Uhr)
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