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Alt 01.01.2005, 19:32   #2   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.536
AW: Verwendungen von aluminium/Vortrag

Halllo und Willkommen bei uns im Forum.

Hier mal ein paar Infos aus dem Römpp:
Zitat:
Unlegiertes Al kommt als Hütten-Al, als Rein-Al und als Reinst-Al in den Handel. Hütten-Al dient zur Herstellung von Halbzeug, Guß- und Knetlegierungen (siehe Aluminium-Legierungen). Al ist das wichtigste Leichtmetall und wird in der Technik sehr vielfältig eingesetzt, z.B. als Profil, Rohr, Blech oder Schmiedestück für Apparate, Armaturen und Behälter für die chemische und die Nahrungsmittelindustrie und Metallwaren, in Form von Draht für elektrische Leitungen, in Form von Folien als Verpackungsmittel und Isoliermaterial auch in der Elektroindustrie, als Pulver für rostschützende Anstriche, zur Herstellung von Sprengstoffen und in der Feuerwerkerei, als Grieß zur aluminothermischen Gewinnung von Metallen (siehe Aluminothermie), als Granulat zur Desoxidation bei der Stahlherstellung, als Schwamm in Fahrzeugen zur Absorption von Stoßenergie. Durch Aufdampfen von Al im Hochvakuum werden Spiegel für optische Instrumente erzeugt. Verbundwerkstoffe mit Al-Matrix kommen für einen künftigen Einsatz im Verkehrswesen in Betracht. Über die Entwicklung faserverstärkter Al-Werkstoffe siehe Literatur [27,28,29]. Besondere Bedeutung haben Aluminium-Legierungen, die wegen ihres geringen spezifischen Gewichts vielfältigen Einsatz vor allem im Flugzeugbau und in der Kraftfahrzeugindustrie finden. Die harten, spröden NiCoAl-Magnete bestehen aus Nickel (13–18%), Cobalt (0–32%), Aluminium (6–13%), Kupfer (2–6%), Titan (0–9%), Niob (0–3%) und Eisen (Rest) und werden gegossen oder durch Sintern von Preßlingen aus entsprechenden Metallpulvern unter Inertgas hergestellt. Zur Theorie des Ferromagnetismus von Metallen und Legierungen siehe Literatur [30]. Die Verbindungen des Al haben unterschiedliche technische Bedeutung, unter anderem als Flockungsmittel, Adsorbentien, Hydrophobierungsmittel, Füllstoffe und Verdickungsmittel sowie einige in Schweißverhütungsmitteln; die Aluminium-organischen Verbindungen sind Bestandteile von Polymerisationskatalysatoren [31].

In der Zuckerwarenindustrie zur Erzielung äußerer Effekte und zur Dekoration von Kuchen und Feinen Backwaren.

Recht:
E 173 Aluminium.

Zulassung: Zusatzstoff, der zum Färben von Überzügen von Zuckerwaren zur Dekoration von Feinen Backwaren und Kuchen zugelassen ist. ZZulV 1998 Anlage 1 (zu § 3 Abs. 1 und § 7) Teil B (Farbstoffe, die nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen sind).

Reinheitsanforderungen: Für technologische Zwecke zugelassener Zusatzstoff. ZVerkV 1998 Anlage 2 (zu § 3 Abs. 1) Liste B Teil I Reinheitsanforderungen nach Richtlinie 95/45/EG vom 26.7.1995 (Amtsblatt der EG Nr. L 226 vom 22.9.1995, S. 1), geändert durch die Richtlinie 1999/75/EG vom 22.7.1999 (Amtsblatt der EG Nr. L 206 vom 5.8.1999, S. 19).

Kenntlichmachung: § 9 ZZulV 1998. Bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Farbstoffen durch die Angabe "mit Farbstoff".

Weitere Rechtsvorschriften: Arzneimittelfarbstoffverordnung (AMFarbV). Tabakverordnung Anlage 1.

Wirtschaft:
Die Haupteinsatzgebiete des Al in der Deutschland waren 1999: Verkehrswesen (41,0%), Bauindustrie (18%), Verpackungsindustrie (7%), Maschinenbau (9%), Eisen- und Stahlindustrie (3,6%), Elektrotechnik (3,4%), Haushaltswaren (2,6%) [32]. Die Produktion an Primär-Al belief sich 2002 in Deutschland auf 653000 t; die Produktion an Sekundär-Al betrug im gleichen Zeitraum 666000 t [32].

Die Weltproduktion an Bauxit betrug 2001 ca. 137,8 Mio. t, davon ca. 53 Mio. t aus Australien, 15 Mio. t aus Guinea, 13,9 Mio. t aus Brasilien, 12,4 Mio. t aus Jamaika, 9,5 Mio. t aus China, 8,4 Mio. t aus Indien, 4,5 Mio. t aus Surinam, 4,4 Mio. t aus Venezuela, 4 Mio. t aus Russland und 3,7 Mio. t aus Kasachstan. Die Weltproduktion an Hüttenaluminium belief sich im selben Jahr auf ca. 24,35 Mio. t, davon 3,3 Mio. t aus Rußland, 3,25 Mio. t aus China, 2,64 Mio. t aus USA, 2,58 Mio. t aus Kanada, 1,80 Mio. t aus Australien, 1,13 Mio. t aus Brasilien, 1,07 Mio. t aus Norwegen und 652 000 t aus Deutschland [33].
Und nochmal als spezieller Tipp: Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, aus was die Hochspannungsleitungen (nicht deren Träger!) sind?
Gruß,
Zarathustra
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!

Geändert von zarathustra (01.01.2005 um 19:34 Uhr)
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