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Alt 14.12.2004, 21:12   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Arbeitselektrode

Hallo

ich bin beileibe kein Elektrochemieexperte, aber wenn ich mich recht erinnere, ist eine Bezugselektrode (im Gegensatz zur Arbeitselektrode) immer (theoretisch) stromlos. Sie ist nur dazu da, um Potentiale anderer Elektroden im Vergleich zu ihr messen zu können. Man nimmt dazu z.B. gesättigte Kalomelelektroden, deren Potential ja genau bekannt ist. Wenn sie nicht stromlos wäre, würde sich ihr Potential ja ändern und als Referenz würde sie nicht taugen ... Da die Bezugselektrode stromlos ist, wird auch keine Arbeit an ihr geleistet -daher der Begriff Arbeitselektrode für die nicht stromlosen Elektroden.

Wie Potentiale gemessen werden ? Mit einem Voltmeter mit möglichst hohem Eingangswiderstand (etwa ein Röhrenvoltmeter), um den Strom klein zu halten. Besser sind aber Potentiostaten, die das zumessende Potential elektronisch ausgleichen, so dass die Messung de facto in stromlosen Zustand (also unter reversiblen Bedingungen) stattfindet.


Wie
gruss
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