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Alt 05.07.2011, 22:23   #22   Druckbare Version zeigen
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AW: Den Doktor abschaffen? - Allgemein

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Zitat von Auwi Beitrag anzeigen
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Umbenennung der Hauptschule in Oberschule, und schon ist das Deutsche Volk wieder eine Stufe schlauer !
Nun ja, dies ist wohl eher eine Gewissensfrage in einem relativen Zeitfenster!

Ein Hauptschüler vor 25 Jahren war wohl dahingehend "intelligenter" und einsatzfähiger als ein heutiger Gymnasiast. Den jungen Leuten wird wohl sprichwörtlich viel "eingetrichtert" - das Verstehen und Begreifen gehört dabei aber nicht dazu. Sogar Akademiker haben da heute ihre Probleme - ein Schritt links, oder rechts daneben und die Probanden haben absolut keine Ahnung mehr.

Es ist wohl der "Treibsand" unserer Zeit - der politisch abgesegenten "Dünnbrettbohrer-Gesellschafft", welche die Bildung immer weiter ins bequeme Schlechtere treibt. Ich erinnere mich nur ungern an das Gespräch mit einer jungen Anästhesistin vor der OP. Dort gibt es heute aber auch "studierte" Ärzte die Probleme haben mittels simplen Dreisatz die Konzentration einer Infusionslösung anzusetzen!

Von einem Doktor seiner Zunft erwarte ich mir entsprechende Qualität welche ein definiertes Grundwissen vorausssetz, welches man z.B. von einem Bakkalaureat nicht erwarten kann.

Ich will zum "Schmied und nicht zum Schmiedl" gehen - und hoffen, dass dieser Status für mein Steuergeld auch künftig von den Universitäten gewährleistet, und nicht am Altar des nachsichtigen und billigen Sozialismus geopfert werden wird...

Muss man seine Ansprüche in der heutigen Zeit tatsächlich "zurückschrauben" und anpassen? Darf man für 100% Abgeltung nicht 100 Leistung von einem Fachmann erwarten sondern bescheidene Nachsicht üben?
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