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Alt 31.01.2011, 10:41   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Auslese 2010 - die Jury und wie es weiter geht - Allgemein

Nach zwischenzeitlicher Hektik verläuft das Auslese-Verfahren wieder in geordneten Bahnen und nähert sich dem Grande Finale. Ich habe kurzfristig die Jury von sechs auf zehn Mitglieder vergrößert und gleichzeitig die Endauswahl auf 80 Beiträge zusammengestrichen. In der kurzen Zeit und bei der Fülle der Beiträge kann ich keine Auswahl nach Qualität leisten, deswegen sind der Einfachheit halber - nach Rücksprache mit den Betroffenen - Beiträge aus Blogs rausgeflogen, die eh schon überproportional vertreten waren. Das waren leider überwiegend recht gute Beiträge, ein weiterer Grund weshalb ich darüber nachdenke, das Verfahren zu ändern.

Aber jetzt erstmal die Jury:

Christian Rapp, Pressesprecher des Lindauer Nobelpreisträgertreffens
Annette Leßmöllmann, Professorin für Journalistikan der Hochschule Darmstadt
Volker Stollorz, freier Wissenschaftsjournalist
Markus Trapp, Hispanist, Webdesigner und Blogger
Volker Lange, freier Wissenschaftsjournalist
Jan Osterkamp, Redakteur bei Spektrumdirekt
Jan Dönges, Redakteur bei Spektrumdirekt
Antje Findeklee, Redakteurin bei Spektrumdirekt
Peter Saueressig, Pressesprecher des Heidelberg Institute for Theoretical Studies
Oliver Schuster, Chemiker und Blogger

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an alle, insbesondere diejenigen, die kurzfristig eingesprungen sind.

In der Endauswahl stehen jetzt 80 Beiträge, von denen jedes Jurymitglied 40 bewerten wird. Jedes Jurymitglieder kann insgesamt dreißig Punkte verteilen, maximal drei für einen Beitrag. Jeder Beitrag bekommt fünf Bewertungen, die Höchstpunktzahl ist 15. Die 15 Beiträge mit den meisten Punkten sind dann die Wissenschaftsblog-Auslese dieses Jahres. Voraussichtlicher Termin: etwa Mitte Februar.

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Das ist das eine. Das andere: Ich habe ja schon anklingen lassen, dass ich mit dem Modus etwas unglücklich bin. Wir haben schon in den letzten Jahren gesehen, dass sehr viele sehr gute Beiträge und sogar ganze Blogs nicht nominiert werden. Anders als erhofft wird das Problem mit mehr Nominierungen auch nicht weniger, sondern tendenziell sogar schlimmer.

Eigentlich soll die Auslese ja ein Best-of der Wissenschaftsblogosphäre sein, für das die Popularität der einzelnen Blogs und Beiträge nicht maßgeblich ist (nicht dass ich damit ein Problem hätte, aber so was gibt es eben schon), sondern die Qualität. Außerdem geht es nicht an, dass sich die Jury mit Beiträgen herumgschlagen muss, die in eine solche Endauswahl schlicht nicht reingehören. Deswegen bin ich auf der Suche nach einem neuen Verfahren, das diese Mängel behebt und dabei gleichzeitig eine kalkulierbare Zahl an Beiträgen für die Endauswahl liefert.

Wie kann so ein Verfahren aussehen? Konkreter gefragt: Wie machen es denn die ganzen (seriösen) Journalistenpreise?




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Quelle: Fischblog - Wissenschaft für alle
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