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Alt 19.11.2010, 20:38   #4   Druckbare Version zeigen
Nick F. Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.562
AW: Blick in eine trockene Zukunft - Klima und Umwelt

Zitat:
Zitat von Godwael Beitrag anzeigen
Denn wenn die präsentierten Modelle ungefähr richtig liegen...
und genau das ist das problem. allein die gängigen klimamodelle liegen mit ihrer vorhersage-eintritts-wahrscheinlichkeit unter der zyklenpersistenz und hier sind noch eine ganze reihe weiterer modelle ausschlaggebend, die alle hohe chaotische dynamik zeigen, was bedeutet, dass die eintrittswahrscheinlichkeit des szenarios rapide in den keller geht.

allein nach den odds heißt es also: wer auf "es ändert sich nichts" setzt, hat die beste chance zu gewinnen, und das nicht zu knapp. die rechenleistung reicht einfach nicht aus, um sowas mit auch nur annähernd akzeptabler genauigkeit rechnen zu können.

zur einordnung der rechengenauigkeit: in standard-klimamodellen wird mit ~64.000km³ zellen gerechnet. aufgrund der masse an modellen, die die zusammenwirken haben lassen, wird die zellengröße wohl eher bei über 125.000km³ gewesen sein. das ist größenordnungsmäßig ein streifen von 300m über ganz deutschland.

das ist ungefähr so exakt wie die oberflächenbestimmung von noppenfolie mit tennisbällen.

Nick

ps. ich will damit nicht sagen, dass es sowas wie klimawandel nicht gibt oder so, ich möchte nur sagen, dass die voraussagen auf sehr dünnem eis sind (und das leigt nicht an der klimaerwärmung)
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When I was your age, Pluto still was a planet.
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