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Alt 09.11.2010, 18:40   #4   Druckbare Version zeigen
Gandalf B.Sc. Männlich
Mitglied
Beiträge: 352
AW: Löslichkeitsverhalten von methylenblau, Natriumdodecylbenzolsulfonat und des 1:1 Salzes

Hallo Kimiplatschi!!
Also ich hätte mir als erstes einmal die Gesamtdipolmomente der beiden Lösungsmittel angeschaut (Elutrope Reihe), wobei Chloroform hierbei, relativ zu Wasser, ein unpolares Lösungsmittel ist (Elutionskraft: 0,31 // Wasser: 1,00).
Ergebnis:
Wasser ist ein polarer Stoff, der H-Brücken ausbildet (Ein Stoff der in Wasser gut lösbar sein will, sollte (besser:stark!!) elektronegative Komponenten mitbringen und zusätzlich am besten noch selber H-Brücken ausbilden können)
Chloroform ist ein unpolarer Stoff, wobei hier Vorsuassetzung wäre, dass der jeweilige Stoff, den es zu lösen gilt, ebenfalls unpolar ist: Gleiches löst sich in Gleichem!
So und nun zu deinen Verbindungen:
Hierbei hätte ich mir auch erst einmal die Dipolmomente und vorallem die Komponenten mit hoher Elektronegativität angeschaut.
Methylenblau: besitzt vorallem an seinen Seiten und im Geflecht der aromatischen Ringe Stickstoffatome mit -I-Effekt, sodass die Verbindung somit polar ist und folglich sich gut in Wasser lösen lässt, in Chloroform weniger. Als Kation wird es hydratisiert und sein Anion geht in Lösung. Zusätzlich kann mind. ein Stickstoffatom als H-Brücken-Akzeptor dienen => Zusätzliche bessere Löslichkeit in H2O.
Natriumdecsdhjerhjkbfcb: besitzt aufgrund des Sulfit-Anions eine gute Löslichkeit in Wasser, da dieser Teil insgesamt mind. 3 H-Brücken empfangen kann (Sulfite sind in Wasser generell gut löslich).

Es wäre super, wenn jmd. die von mir gegebenen Informationen eventl. kommentieren/korrigieren würde.

Aber ansonsten viele Grüße -> Gandalf!




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