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Alt 03.11.2010, 16:09   #1   Druckbare Version zeigen
Fotograf Männlich
Mitglied
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Oxidation von Silber

Hallo,
bei meinem fotografischen Verfahren werden belichtete Slberhalogenide durch Entwicklung (mit Eisensulfat) zu Silber reduziert. Es ist das nasse Kollodiumverfahren aus dem Jahre 1851. Auf dunklem Untergrund, z.B. schwarzes Glas entsteht durch die relative Helligkeit des Silbers ein Positivbild. Die Sache funktioniert sehr gut. Es gibt allerdings ein Problem, das gelegentlich auftritt: Nach einigen Stunden oder Tagen entstehen schwarze Pünktchen auf der Bildoberfläche, die ich als oberflächliche Veränderung auf dem Bildsilber bezeichnen würde. Bei der Verwendung von Klarglas sind diese Punkte in der Durchsicht nicht sichtbar, nur in der Aufsicht.
Hat jemand eine Idee, wie dieses "Anlaufen" entsteht?
Gibt es eine chemische Möglichkeit, die Veränderung rückgängig zu machen?
Bei der Herstellung der lichtempfindlichen Platten kommt Silbernitrat zum Einsatz, das ja nunmal ein Oxidationsmittel ist. Es ist im "Silberbad" in dest. Wasser gelöst. 10% ige Lösung etwa. Aber danach kommt ja noch Entwicklung, Wässerung, Fixierung (Natrium- oder Ammoniumthiosulfat) und Wässerung.
Könnten evtl. Verunreinigungen oder Veränderungen im Silberbad dazu führen, daß sich später wieder Silberitrat bildet? Die Flecken sind wie sehr feingemahlener Pfeffer vielleicht 1/10 mm Durchmesser.
Vielen Dank für jegliche Einschätzung!
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