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Alt 22.10.2010, 16:40   #10   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.887
AW: Materialschaden infolge Honig- und Salzeinwirkung

Zitat:
Zitat von jag Beitrag anzeigen
An so was hab ich auch schon gedacht. Die Temperaturen sollten aber recht hoch sein. Oder sollten Thermophile dabei sein?

Ich denke, dass ist ein nicht chemisch zu interpretierender Baumangel. Die polymeren Fugenversiegelungen sollten bei fachgerechter Anwendung auch gegen Salz (den Honig als Mitverursacher schließe ich mal aus) dicht sein.

Gruß

jag
ich waere mir da nicht so sicher, zumindest gibt chemiewolf's anmerkung hier mal nen ersten plausiblen pathway:
honig (+salz) + wasser --> salziges honigwasser, naehrstoff fuer bakkis
das fliesst durch irgendwelche microritzen zwschen kachel + fuge...
... und stellt somit fuer z.b. azobacter ein interessantes biotop dar. dies knabbern sich dann lustig weiter den weg frei, denn insbesondere kachelzement duerfte saeurelabil sein, ggf. (sortenabhaengig? weiss net so genau obs da auch saeurefeste sorten gibt), und auch der fugenkleber koennte ja saeurelabil sein (sortenabhaengig, je nachdem was da verbaut wurde)

und: man braucht nicht unbedingt extremophile / thermophile unterstellen, der temperaturgradient im material sollte hinreichend sein um die da schon nach wenigen 1/10 millimetern hinreichend vor heissluft + sterilisation zu schuetzten.

bleibt nur die frage: sind solche microrisse (die, an sich gesehen, also "ohne honig = ohne futter!") ggf. unbedenklich waeren (das wasser trocknet wieder weg, das "frisst" nicht weiter) ein baumangel? muss man in einer sauna also extra-speziell, quasi "honigwasserdicht" verfugen?

und das ist wieder eine frage die eher gutachterlich-baurechtlich zu beantworten ist, das ist weniger was chemisches

gruss

ingo
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