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Alt 19.10.2010, 19:20   #11   Druckbare Version zeigen
Analytikus Männlich
Mitglied
Beiträge: 170
AW: Elektrochemische Untersuchung von Bleiacetat

Es geht auch anders: Dir sind die Redoxpotentiale bekannt von Blei und Acetat. Diese haben unterschiedliche Werte. Nun wird eine kleine Menge der Lösung in einer Elektrolyse eingebracht und eine Spannung angelegt, welche unterhalb (wichtig!) des Redoxpotentials der interessanten Spezies liegt. Nun wird der Ruhestrom bestimmt. Dieser ist abhängig von der Lösung und der Konzentration der Ionen. Nun wird die Spannung erhöht, so dass sie über dem Redoxpotential liegt. Folge: Die Ionen werden (idealerweise ganz) aus der Lösung entfernt. Der Strom, welcher sich nun einstellt, ist bedingt durch dir Lösung ohne Ionen. Damit lässt sich theoretisch die Konzentration ermitteln. Besser ist es, den Strom während der Spannungserhöhung aufzuzeichnen, und mittels Integralbildung und Ruhestromsubstraktion aus der Fläche die Zahl der ungesetzten Ionen zu ermitteln (recht genaue Methode). Aber dies bedarf Berechnung. Was nicht die ursprüngliche Forderung war.
Wie wäre die Variante: Man bestimmt den pH-Wert (Ionenselektiv!!) und stellt ihn ggf. auf einen Referenzwert ein. Dann bestimmt man die Leitfähigkeit der Lösung und vergleicht diese gegen Referenzlösungen bekannter Konzentration...
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