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Alt 19.10.2010, 14:46   #10   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.881
AW: Konstanten in chemischen Formeln

Zitat:
Zitat von eigegaloder Beitrag anzeigen

Kann es denn auch sein, dass man der Einfachheit halber einen Wert, der sich bei einer Reaktion nur so gering ändert, dass die Veränderung nicht von Bedeutung für die Auswertung des Versuchs ist, auch als Konstante bezeichnet?
ja, dieses "~ naeherungsweise hinreichend konstant" findest du recht haeufig, z.b. bei den in der schule beliebten rechnungen zu pH, MWG und so weiter. hier wird (neben weiteren solchen naeherungen, z.b. c ~ c0 u.ae. bei schwachen saeuren / basen) fast immer die "konzentration von wasser in einer waessrigen loesung" mit hinreichend genau konstant ~ 55.5 mol/l angenommen, und dieser wert sodann in das Kc multiplikativ mit eingearbeiten ( Kc --> Ks, Kb usw., wodurch dann Ksund Kb ihrerseits dann ja auch wiederum nur naeherunsweise konstant sind)

weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass viele konstanten erst bei hinreichend hoher fallzahl konstant werden, da es sich um statistische aussagen ueber ~ 1023 einzelereignisse handelt.
zum vergleich: ein wuerfel wuerfelt in diesem bild konstant das ergebnis "3.5" (und das, obwohl diese zahl auf dem wuerfel selbst gar nicht vorhanden ist)
gehst du jedoch zu nur wenigen wuerfen, im extremfall einem einzelwurf ueber, so kann das deutlich anders werden.
--> man muss bei konstanten daher auch immer den kontext beachten

gruss

ingo

Geändert von magician4 (19.10.2010 um 14:55 Uhr)
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