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Alt 16.10.2010, 22:18   #2   Druckbare Version zeigen
Analytikus Männlich
Mitglied
Beiträge: 170
AW: Gemischter Spinell, Nichtstöchiometrische Verbindung

Hallo Tuddes,

Ich würde etwas Flexibilität walten lassen. Aus den Angaben folgt, dass der Anteil an Mn und Zn etwas mehr als die Hälfte des Fe ist. Aber eben nur etwas. Wird wegen der Herstellung sein - Zn hat einen netten Dampfdruck und verflüchtigt sich leicht. Dann sieht die Rechnung recht einfach aus: Für Mn sind 0.016mol und für Zn 0.004mol gegeben. Ist folglich x dann 0.004/(0.016+0.004) = 0.2.
Deine Verbindung ist somit ein Mn0.8Zn0.2Fe2O4...
BTW: Spinelle können auch eine geringe Nicht-Stöchiometrie auf der Anionenseite haben. In diesem Fall aber irrelevant. Sonst wäre es haarig...
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