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Alt 29.09.2010, 17:38   #5   Druckbare Version zeigen
dhanebeck Männlich
Mitglied
Beiträge: 39
AW: Konzentrationen unterhalb der Nachweisgrenze bestimmen

Wahrscheinlich geht aber der Messwert im Rauschen unter. Geht man davon aus,
dass die Nachweisgrenze 3 mal höher als das Rauschen des Messsignals ist
(siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Nachweisgrenze) dann wäre gemäss obigen Beispiel mit einer Nachweisgrenze von 1 mg/ml das
Rauschen 0.33 mg/ml. Man braucht dann zwei Messungen, die erste für die Messung der Referenzlösung von 2mg/ml mit einem Rauschen von 0.33 mg/ml und die zweite Messung für die angereichte Messlösung, ebenfalls mit 0.33 mg/ml Rauschen. Wenn man die beiden Werte voneinander abzieht, bleiben 1.41 * 0.33 mg/ml = 0.46 mg/l Rauschen übrig (die 1.41 kommt aus statistischen Überlegungen). Sprich das Rauschen ist fast genausogross wie die Konzentration die gemessen werden sollte (0.5 mg/ml)

Normalerweise scheitert solche Aufstockungsmechanismen an der oben aufgeführten Problematik. Besser wäre, die Substanz vorher anzureichern: 10 ml Lösung zu 0.5 mg/ml auf 1 ml eindampfen (oder ähnliches), dann hat sie 5mg/ml und dann messen.

Viele Grüsse
Dieter
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