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Alt 13.09.2010, 00:19   #17   Druckbare Version zeigen
LordVader Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.480
AW: Wofür braucht man das Orbitalmodell? (weiterlesen)

Zitat:
Das Orbitalmodell ist auch nur ein Modell und gibt die Wirklichkeit NICHT wieder.
Mal besser als die Kreisbahn im Bohrschen Modell, oder?
Zitat:
Übrigens sind die Bohrschen Bahnabstände mit den Orbitalmaxima beim Orbitalmodell identisch. Sprich Bohr hat die Orbitalmaxima errechnet ohne von diesen zu wissen, soviel zu "Das Schalenmodell bildet die Wirklichkeit in keinster Weise ab.".
Hurra! Das ist, wie wenn du einmal ne Kiste wiegst, das andere Mal Quader, Tetraeder, etc. einzeln wiegst, in die Kiste legst, und hinterher behauptest, das gleiche Gewicht würde in beiden Fällen dieselbe Aussagekraft bezüglich des Inhalts haben...
Zitat:
Eben.
Was eben? Zeig sie mir mal im Kreisbahn- und einmal im Orbitalmodell. Siehst du in der Kreisbahn etwa ne Feinstruktur?
Zitat:
Nun mal nicht Unverschämt werden.
Dann beleg doch deine These, anstatt inhaltslose Phrasen zu dreschen.
Zitat:
Die Form kann man dann bspw. in der Komplexchemie verwenden, z.B. um zu Raten, welche Stoffe sich als Komplexbildner mit wie vielen Liganden verbinden könnten.
Aha. Raten... Erstaunlich, wie gut manche Leute rein zufällig raten. Und nein, die Form erklärt nicht alles.
Mal abgesehen davon: du misst Größe und Gewicht eines Atoms (könnte man als physikalische Messung auffassen), und damit kannst du dann die zahlreichen und teils völlig unterschiedlichen Reaktionen erklären, weil auf der Physik basierende weiterführende Stoffeigenschaften ja bedeutungslos sind ?
Zitat:
irgendeine chemische Formel hinzuschreiben in welcher Schreibweise auch immer, bei der die Orbitale erkenntlich sind. Viel Spaß ...
Ich müßte hier wieder unverschämt werden...
Zitat:
Die Bildung von Hybridorbitalen ist ja genau der Grund, WARUM Orbitale keine Rolle dabei spielen. Würden sich keine Hybridorbitale bilden würden die Orbitale eine Rolle spielen. So aber kann ich sie einfach als Schalenelektronen behandeln.
Ich verweise mal wieder auf das Ethen. Da hast du beides.
Zitat:
Ein Punkt ein Spin, ein Strich zwei Elektronen mit gegensätzlichen Spin. Die Valenzschreibweise verletzt nicht das Pauliprinzip.
Haha! Ein Strich steht für zwei Elektronen ohne jegliche Spininformation. Sehr viel später wird das Pauliprinzip gelehrt, wonach du weißt, dass es im "Strich" zwei Elektronen gegensätzlichen Spins gibt. Insofern verletzt die Valenzschreibweise nicht das Pauliprinzip, hat aber auch keinen Bezug dazu. Ein Strich ist die Abkürzung für ein Elektronenpaar, mehr nicht. Warum es zwei sind, braucht man dazu nicht zu wissen.
Zitat:
Du meinst von Hybridorbitalen, aber bitte ich lasse mich gerne aufklären, also welche Rolle spielen sie dabei? Wohlgemerkt die Geometrie der Hybridorbitale nicht die Geometrie des Moleküls.
Was? Die Geometrie der Hybridorbitale ist die Molekülgeometrie, oder worauf willst du hinaus?
Zitat:
Quantenmechanik und damit Molekülorbitale sind wichtig
Habe keine Lust hochzuscrollen, aber kamen in der QM nicht auch Atomorbitale vor?
Zweites
Zitat:
Eben.
bezüglich Ethen:
Was eben? Siehst du das pz-Orbital denn nicht?
Zitat:
Zeige mir doch mal die Wellenfunktion des s-Orbitals von Kohlenstoff.
Du hast vermutlich recht (ich kenne den aktuellen Stand nicht), aber die dürfte noch nicht genau berechnet sein. Allerdings frage ich mich, wo die QM hier mehr Information liefert.
Zitat:
Also bitte, wenn das Orbitalmodell ach so wichtig ist dann nur her mit den Anwendungen.
Die wurden beschrieben. Ignorier sie ruhig weiter.
Zitat:
Ihr schaut ob die Schalen voll sind und ob sich durch elektrodynamische Effekte Ladungsverschiebungen ergeben (Unschärfe) und damit Deltaladungen, Dipole, VanderVaals-Kräfte und H-Brücken, wie elektrische Potentiale sind, welche Oxidationsstufen bestehen, wie die Entalpie oder Entropie aussieht, welche pH-Werte da sind, welche Farben, Konsistenz und vor allem Löslichkeit die Stoffe haben
Tja, das ist das, was du von der Schulchemie her kennst. Das ist aber nicht alles... Und komm mir nicht damit, dass du den Rest ja unter "u.s.w.u.s.f" subsummiert hast.
Zitat:
Für all das tut es das Bohrsche Modell genauso.
Auch hier müßte ich wieder unverschämt werden. Zeig mir in einer kreisförmigen Schale mal eine Polarisationsrichtung.
Zitat:
Ich kann die ungefähre Farbe (bzw. ob es eine hat) einer organischen Verbindung an Hand der Valenzstrichformel ablesen.
Wetten, dass nicht. Sicher nicht bei allen.
Zitat:
Und ich bezweifle ernsthaft, daß einer die Wellenlänge des absorbierten Lichts mit Molekülorbitalen berechnen kann.
Aber wissen tust du es nicht (ich auch nicht)...
Zitat:
Und die Berechnung in Atomen/Elementen wurde bereits von der Physik (Quantenmechanik) durchgeführt
Ja und? Das ist auch deren Gebiet. Die Chemie kann die Orbitale trotzdem brauchen...

Nun gut, Physiker, bleib bei deinen Leisten.
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