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Alt 12.09.2010, 23:33   #14   Druckbare Version zeigen
Firlefanz07  
Mitglied
Beiträge: 76
AW: Wofür braucht man das Orbitalmodell? (weiterlesen)

Zitat:
Zitat von ricinus Beitrag anzeigen
In der ganzen Diskussion sind die MO Schemata bislang unerwähnt geblieben. Wenn diese nicht die Wichtigkeit der Orbitale in der Chemie verdeutlichen, was dann ? (Und der Vorläufer der MO Theorie, die VB Theorie arbeitet auch mit der Überlappung von Orbitalen.)
Oder kann mir jemand die Geometrie von Methan mithilfe des Bohrschen Schalenmodells erklären ? Ich denke nicht.
Nein, nur die Frage ist, brauche ich die Erklärung oder die Geometrie? Und woher habe ich die Geometrie? Aus der Messung der Geometrie.

Damit wir uns nicht mißverstehen. Klar ist das Orbitalmodell ein verbessertes Modell, aber der Themaersteller fragte nach: "Wofür braucht man das Orbitalmodell?"
Antwort: "Für theoretische Erklärung von Beobachtungen."
Es gibt aber keine/kaum Anwendungen, die über das gröbere Bohrsche Modell (zzgl. Pauliprinzip, Unschärfe) hinausreichen. Zumindest in der Chemie.

Und zu den Molekülorbitalen/Farbe. Ich kann die ungefähre Farbe (bzw. ob es eine hat) einer organischen Verbindung an Hand der Valenzstrichformel ablesen. Brauch ich dazu Molekülorbitale? Nein? Und ich bezweifle ernsthaft, daß einer die Wellenlänge des absorbierten Lichts mit Molekülorbitalen berechnen kann.

Und die Berechnung in Atomen/Elementen wurde bereits von der Physik (Quantenmechanik) durchgeführt, auch wenn die Chemie davon reichlich Gebrauch macht.
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