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Alt 12.09.2010, 21:11   #11   Druckbare Version zeigen
LordVader Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.480
AW: Wofür braucht man das Orbitalmodell? (weiterlesen)

Zitat:
Ich vermute mal es bestehen da gewisse Misverständnisse. Das Orbitalmodell untergliedert das Schalenmodell in Orbitale s, px, py, pz, d1, etc.
Anscheinend. Das Schalenmodell bildet die Wirklichkeit in keinster Weise ab. Und wo diese "Untergliederung" sein soll, zeige mir mal allein geometrisch.
Zitat:
Zitat:
Erklär' mal ohne Orbitale Bindungswinkel, Bindungslängen u.ä.
-> Erklärs doch mal mit!
Du hast aber schon ein Mindestmaß an Ahnung, wovon du schreibst ?
Zitat:
Und ja, wenn ich Bindungswinkel und Längen messe betreibe ich physikalische Analytik.
Klar, du kannst dir alles so zurechtdefinieren, dass es passt. Und die Anwendung dieser physikalischen Analytik in der organischen oder Komplexchemie sind dann...?
Zitat:
Daher ist die Quantenmechanik elementar wichtig, das Orbitalmodell hingegen nicht
Fragt sich, für wen...
Zitat:
Die Quantenmechanik mit der Elektrodynamik beschreiben die chemischen Effekte.
Jaja, die Chemie als reines Teilgebiet der Physik...
Zitat:
Aber bitte zeige mir jemand mal wo in irgendwelchen chemischen Gleichungen auf die konkreten Orbitale Bezug genommen wird ...
Chemie besteht nicht nur aus Summenformeln
Zitat:
denn diese werden dann ja gerade in Hybridorbitale aufgelöst, daher die Orbitale spielen dann gerade keine Rolle mehr.
Jetzt wird's lustig. Du redest von Orbitalen, die aber gleichzeitig eigentlich keine Rolle spielen... (Hybridorbitale sind auch Orbitale!)
Zitat:
Das Pauliprinzip spielt aber immer eine Rolle, weshalb dies auch in der Valenzschreibweise zum Ausdruck kommt.
Aha, wo findet sich in einer Valenzstrichformel der Spin?
Zitat:
Denn da sind die unterschiedlichen Energieviveaus der Orbitale bedeutend, bei Wechselwirkungen mit anderen Quanten.
In der Komplexchemie spielt die Geometrie vormals entarteter Orbitale sehr wohl eine Rolle. Und verstehst du Elektronen auch als Quanten?
Zitat:
Da macht es einen Unterschied ob eine Elektron im px, py, pz Orbital angeregt wurde (andere Spektrallinie).Bei einer Bindung mit sp3-Hybridorbital ist das Wurst wo ein Elektron nun eigentlich herkommt.
Nein.
Und zeige mir mal in einem organischen Molekül, wo die Farbe nicht aus der Anregung aus Molekülorbitalen kommt...
Zitat:
Bzw. zeig mir doch mal die py-Orbitale in der Verbindung CCl4 und erkläre mir wie sich das chemisch auswirkt? Na? Gemerkt? Es spielt keine Rolle!
Zeig sie mir im Ethen! Oder die pz-Orbitale...
Zitat:
Und noch etwas: Niemand weiß wie die Orbitale nun aussehen oder wie deren Wellengleichungen sind und bei Bindungen schon gleich gar nicht aus welchen Orbitalen nun eigentlich ein Elektron kommt. Daher spielen sie auch keine Rolle in der Chemie.
Erstens sind sie berechnet und die Berechnungen für einigermaßen sinnvoll befunden worden. So wie in deiner tollen Quantenmechanik, in der ja auch so viel zu beobachten ist...
Dass sie für dich keine Rolle spielen, lässt mich an deiner Kompetenz in dieser Frage zweifeln.
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"Mit den Füßen im Zement, verschönerst du das Fundament"

Geändert von LordVader (12.09.2010 um 21:16 Uhr)
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