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Alt 07.09.2010, 12:28   #1   Druckbare Version zeigen
Freu  
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Diverse Fragen zum Zustandsdiagramm von Legierungen

Moin ,moin,
hoffe ich erstelle den Thread im richtigen Unterforum, wenn nicht, möge man mir bitte verzeihen und ihn unauffällig verschieben = )

Nun aber auch schon zu meinem Anliegen:
Ich bin gerade dabei für meine Werstoffkundeklausur zu üben und bin gerade bei den Zustandsdiagrammen von Legierungen. Verstehe es momentan relativ gut. Nur werfen sich mir ein paar Fragen auf.

(Es wäre nett, wenn nicht zu tief in die Materie eingedrungen wird (Vor Allem im Bereich Chemie). Bin in Werkstoffkunde gerade im ersten Semester und Chemie hatte ich bisher noch gar nicht. Werkstoff II und Chemie I folgen im nächsten Semster, daher ist es momentan erstmal wichtig etwas "oberflächlich" zu arbeiten, damit ich eine Grundage habe. Also wenn es möglich ist, nicht zu weit ausholen. So weit wie nötig und so wenig wie möglich = )

Hinweiß: Die Diagramme sollen wir beim Abkühlen lesen können)

Also angefangen habe ich mit lückenlosem Mischkristallbildung

Frage dazu:

1. Dazu brauchen doch beide Stofffe den gleichen Gitteraufbau, oder? Ist noch etwas dabei zu beachten?

Das Diagramm zeigt einem dann doch einfach nur bei welcher Temperatur die Legierung erstarrt bzw. aus wieviel sich jeweils die Schmelze und der Mischkristall zusammensetzt (Oder auch, wieviel Schmelze und wieviel MK vorhanden ist).

Frage dazu:

2. Warum muss man denn wissen, wieviel Prozent A bzw. B (A und B seien verschiedene Stoffe) in der Schmelze bzw dem Mischkristall ist. Letztendlich kühlt man doch eh bis auf Zimmertemperatur runter und da ist das Verhältnis doch klar bzw. nur da interessant (so mein - sicherlich naiver - Gedanke). Also wofür ist es brauchbar/nützlich/erforderlich zu wissen, aus was die Schmelze besteht und der MK?

Dann bin ich zu dem Eutektischem System gekommen.
Dort habe ich nun verstanden, dass die beiden Stoffe verschiedene Raumgitter besitzen, aus diesem Grund entsteht ein Kristallgemisch.

Frage dazu:

3. Als Hinweiß steht daneben "ohne Löslichkeit der Komponenten". Sowohl meine Unterlagen, als auch Google mag mir dazu nichts weiter sagen. Was heißt das eigentlich?

Kühlt man dieses Gemisch also ab, so erhält man das sogenannte Eutektikum. Aber auch das habe ich bisher einfach hingenommen. Was ist das eigentlich in etwa? Schmelze und Kristall verstehe ich (glaube ich). Das eine ist eben flüssig (Schmelze) und das andere erstarrt (Kristall). Das Eutektikum muss ja auch erstarrt sein...


Auf dem Bild z.B. die Link Seite. Da steht A+Eu
Also besteht die Legierung dort aus A-Kristallen und Eu oder? Nur was ist Eu?

Und nun zum letzten: Eutektisches System mit Randlöslichkeit

Hier sind die Metalle ja nur begrenzt miteinander mischbar. Aber hier hakt es noch mehr mit dem Verständis, als bei den beiden anderen Methoden (die ich ja im Ansatz hoffentlich verstanden habe). Da ich einfach nicht rausbekomme, was diese Randlöslichkeit zu bedeuten hat. So wie ich es verstanden habe, scheint diese Randlöslichkeit ab einem bestimmten Mischungsverhältnis erst wichtig zu sein bzw. aufzutreten. Unterschieden wird da ja noch in einseitig und zweiseitig randlöslich. Das vesretehe ich so, dass bei dem einseitigen nur einer der beiden Stoffe "zuviel" vorhaden sein kann und bei zweiseiter beide Stoffe. Nur dann fehlt mir ja das Wissen zum Eutektikum wieder.

Und ebenfalls, was eine Rabdlöslichkeit ist. Was ist mit der Legierung, wenn "zuviel" von einem Stoff vorhanden ist. Daher kann ich das auch nicht mit dieser sogenannten "Mischungslücke" verbinden.

Hoffe ihr könnt mir hier Licht ins dunkle bringen und dass ich nicht all zuviel Müll geschrieben habe.

Sage schonmal vielen Dank und viele Grüße
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