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Alt 05.09.2010, 16:15   #15   Druckbare Version zeigen
Klumbi weiblich 
Mitglied
Beiträge: 36
AW: Farbstoffchemie -> Anregungsprozesse

Huhu,
ich habe eine Frage zu der "immer enger werdenden Lücke zwischen HOMO und LUMO". Kann man denn irgendwie vereinfacht begründen, warum die Lücke mit zunehmender Pi-Elektronen-Anzahl (oder auch mit dem Anfügen von auxochromen bzw. antiauxochromen Gruppen) kleiner wird?

Zitat:
Zitat von Honk Beitrag anzeigen
Nein, es wird nicht jedes pi-Elektron angeregt. Es werden nur die Elektronen vom höchsten besetzten Orbital (highest occupied molecular orbital = HOMO) in das niedrigste unbesetzte Orbital (lowest unoccupied MO = LUMO) angeregt. Die Lücke zwischen den HOMOs und LUMOs gibt die Anregungsenergie und damit indirekt die Farbe des Stoffes an.
Die Lücke wird umso enger, je mehr pi-Elektronen das System aufweist, genaue Berechnungen dazu sind allerdings schwierig bis unmöglich.
Außerdem wollte ich gerne fragen, weshalb es die Einteilung in antiauxochrome (-M) und auxochrome (+M) Gruppen gibt, wenn doch beide eine bathochrome Verschiebung verursachen? Ist dies nur notwendig, um zu beschreiben, dass ein Zusammenwirken von auxochromer und antiauxochromer Gruppe an einem Molekül einen stärkeren bathochromen Effekt verursacht als z.B. zwei auxochrome Gruppen an einem Molekül?


Vielen Dank schonmal
Klumbi
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