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Alt 11.08.2010, 09:43   #21   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
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AW: Loesungsmittel fuer Nichtmetalle?

Tut mir leid, aber ich weiß auch nicht, wie man das jetzt am knackigsten beschreiben soll. Ich versuch halt, in solchen Fällen um diese etwas schwammigen Begriffe "Lösung" oder "Legierung" oder so drumrum zu kommen, so gut ich kann. Die verwirren mich nämlich (wei man vielleicht gemerkt hat ). Es gibt in diesen Systemen, die ich da genannt hab, immer klar definierte Phasen ("Phase" im thermodynamischen Sinn) mit einer speziellen Struktur und mit speziellen Eigenschaften, die sich von denen der Reinkomponenten unterscheiden, weit über die Unterschiede, die Lösemittel und Lösung voneinander unterscheiden --> keine "Lösung". Viele dieser Phasen haben mehr oder minder große Phasenbreiten --> "Lösung"?. Und eine Menge heterogene Gemenge, die auf den ersten Blick homogen aussehen, es aber nicht sind --> "feste Lösung"?. Ich nur in ganz seltenen Fällen "Lösung" als tatsächliche Beschreibung des Sachverhalts akzeptieren wollen. Vor allem, wenn man auch "Mischkristall" oder so sagen könnte.

H2 "löst" sich meiner Meinung nach nicht in den Übergangsmetallen, weil es in H-Atome geknackt wird und auch eine elektronische Wechselwirkung zwischen H und Metall stattfindet (riesige Veränderungen in der Bandstruktur). Diese interstitiellen Hydride haben ganz andere Eigenschaften als die reinen Metalle, diese Eigenschaften springen (sind nicht mit dem Wasserstoffgehalt über den gesamten Bereich linear), die Hydride haben eigene Kristallstrukturen, ... Ich möchte das nicht als "Lösung" ansehen müssen.
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Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau

Geändert von Tino71 (11.08.2010 um 09:52 Uhr)
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