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Alt 31.07.2010, 10:23   #23   Druckbare Version zeigen
Blade Runner  
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Beiträge: 10
AW: Wasser mit Oxalsäure enthärten

Seltsam anmutend vielleicht schon, aber interessant.

Wo soll ich eine Regentonne aufstellen, wenn ich in einem Wohnblock wohne?
Klar wäre Regenwasser die erste Wahl. Doch wenn ich dieses nicht sammeln kann bleibt mir ja nur noch das Leitungswasser, oder? Eine Wasserklappe an die Dachrinne des Wohnblocks anzubringen wurde mir vom Vermieter nicht erlaubt. Als Gartenzuchtbetrieb (was ich nicht bin) mit einem grossen Gewächshausdach ist die Sammlung von Regenwasser auch ein Leichtes.

Zur Giftigkeit: Kinder habe ich keine und meine Partnerin weiss über die Giftigkeit bescheid. Oxalsäure wird auch von Imkern als Milbenmittel eingesetzt und versprüht und trotzdem habe ich noch nie von vergiftetem Honig gehört. Wenn das anfallende Calciumoxalat (als schwerlösliches Salz) so gefährlich wäre, dürfte niemand mehr zur Morgentoilette. Wenn man Urin zentrifugiert findet man Calciumoxalatkristalle. Ich habe deshalb keine grosse Bedenken die geringe Menge an Kristallen wegzuleeren. Selbstverständlich lasse ich mich eines Besseren belehren.

Ich erkenne da keinen grösseren Aufwand etwas Oxalsäure ins Wasser zu geben als wenn ich dem Wasser etwas Dünger beigebe. Da stellt eigentlich der Gang zu einer Regentonne und der Transport des Regentonnenwassers in den 2. Stock den grösseren Energieaufwand dar. Nicht zu sprechen vom Energieaufwand, wenn man mit dem Auto in den Baumarkt fährt, um entionisiertes Wasser zu kaufen. Da frage ich mich, was ist wohl umweltverträglicher?

Geändert von Blade Runner (31.07.2010 um 10:37 Uhr)
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