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Alt 26.07.2010, 13:32   #1   Druckbare Version zeigen
ChemCon  
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warum sind einfachbesetzte d-Orbitale keine Radikale?

Ich habe im Riedel gelesen, dass bestimmte Manganverbindungen eine gewisse Elektronenkonfiguration der d-Orbitale hat z.B. hat {MnO_{2}} eine {d^{3}} konfiguration und {MnO_{4}^{-}} hat {d^{0}}.
Nach einer Weile habe ich herrausgefunden, dass das funktioniert, wenn ich sp-hybrid Orbitale benutze, so weit so gut.

Jetzt habe ich beim {Mn(OH)_{2}} z.B. je eine sp-pi-Bindung zu einem Hydroxid und 5 Halbbesetze d-Orbitale.
Warum machen die einfach besetzten d-Orbitale das Mangan nicht zu einem Radikal?
Bei einem einfach besetzten p-Orbital wäre das ja der Fall.

Eine logische Erklärung wäre, dass die 5 d Orbitale sich an ein anderes Mangen binden, dadurch wäre es immernoch die jeweilige d-konfiguration. Das hieße aber, dass es eine intakte Kristallstrucktur geben müsste und ich bin mir sicher, dass ein Aquakomplex dabei entsteht, also ein Komplex und kein Kristall.

Oder sind d-Orbitale einfach so gut abgeschirmt, dass sie nicht Radikalisch reagieren? Aber dennoch nicht so gut abgeschirmt, dass sie keine Bindungen eingehen können?

danke schonmal
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