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Alt 29.06.2010, 23:10   #6   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.877
AW: Ermittlung des pKs mittels des pH am Äquivalenzpunkt

das gleichgewicht liegt links, richtig

(der begriff "elektrophil" ist in diesem kontext irgendwie ungebraeuchlich)


Zitat:
Zitat:
(a) KB = [AcOH]*[OH-]/[OAc-]=[OH-]2/[OAc-]
Wie kommst du darauf? Essigsäure zerlegt sich doch in Ac0- und H+.
essigsaeure: ja
aber: ich hatte einleitend herbeiargumentiert, dass du an ÄP die identische situation hast als wuerdest du natriumacetat in wasser aufloesen.
uns interesiert also zunaechst nicht die reaktion der essigsaeure (deren pKs wir uns erst final ueber die hintertuer "konjugierte saeure" besorgen), sondern die reaktion des acetats
und acetat ist eine base, die mit wasser gem. folgender gleichung (gleichgewichtsmaessig) reagiert:
Ac- + H2O --> AcOH + OH-
weiterhin entsteht gem. obiger gleichung zwangslaeufig OH- und essigsaeure im verhaeltniss 1:1, weshalb [AcOH]=[OH-] gilt
daher ist [AcOH]*[OH-]= [AcOH]*[AcOH]=[OH-]*[OH-]=[OH-]2, und exakt den letzten gleichungsteil benutze ich und stelle ihn ins basen-MWG des acetats ein


Zitat:
Und was
Zitat:
[AcO-]~[AcO-null]
bedeutet, versteh ich leider auch nicht.
ins MWG gehoert exaktamentestens die aktuelle rest-konzentration, und nicht die menge die ich da "unreagiert" reingeschippt hab. bei einer schwachen base darf ich das aber naeherungsweise gleichsetzen, eben weil nur vernachlaessigbar wenig abreagiert
= das ist die aussage der von die nachgefragten naeherung

gruss

ingo
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