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Alt 28.06.2010, 13:49   #3   Druckbare Version zeigen
rainbowcolorant Männlich
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AW: Chemische Stromerzeugung

Einfaches und doch beeindruckendes Experiment ist die Kartoffelbatterie. Etwas aufwendiger ist es, das ganze mit zwei Metallelektroden zu machen, die in ein Becherglas mit einem Elektrolyten eintauchen. Aber dafür kann man damit besser die Teilvorgänge erklären. Also eventuell erst der Versuch mit dem Becherglas und nachher die Kartoffel.

Schön (allerdings von mir noch nie ausprobiert) ist ein selbst gebastelter Bleiakku. Brauchst dafür nur zwei Bleiplatten und verdünnte Schwefelsäure, woran du in einer Schule leicht kommen solltest. Der Lehrer sollte aber dabei sein, da das für unerfahrene Schüler alleine zu gefährlich ist und bei Fehlern Unfälle passieren können. So darf man zum Beispiel nie Wasser in konzentrierte Schwefelsäure kippen, sondern muss es immer umgekehrt machen. Sofern die Bleiplatten neu sind, wird zunächst keine Spannung abgegeben. Danach kannst du einen Ladevorgang durchführen und zeigen, dass nun eine Spannung anliegt. Bei ausreichender Dimension des Ganzen kannst du jetzt auch ein Glühlämpchen leuchten lassen, eventuell bis der Akku wieder entladen ist und das Licht ausgeht. Glühlampe sollte für ca. 2 Volt ausgelegt sein. Bei deutlich größerer Nennspannung leuchtet sie nicht und bei deutlich kleiner brennt sie durch.
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Talente erbt man, Neurosen erwirbt man, Charakter hat man.
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