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Alt 27.06.2010, 21:17   #26   Druckbare Version zeigen
LordVader Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.480
AW: Elektronenkonfiguration!

Zitat:
Die Elektronennegativität wird bestimmt durch die fehlenden Elektronen auf der Außenschale, oder?
Nein, die EN hat damit nichts zu tun, da sonst alle Elemente einer Gruppe dieselbe EN haben müssten (siehe F, Cl, Br, I). Wie man (auch zu den unterschiedlichen) Werten kommt, wird hier kurz beschrieben.
Außerdem macht das Betrachten des Füllgrades der Außenschale eigentlich nur in Salzen einen Sinn, in denen die kovalenten Bindungsanteile sehr gering sind, da sich ansonsten die an der Verbindung beteiligten Atome Elektronen teilen und somit alle vollbesetzte Schalen erlangen.
Grundsätzlich kann man einige stabile Oxidationsstufen hervorsagen, wenn man Folgendes betrachtet:
Das s-Orbital ist leer (Na+) oder vollständig gefüllt (hier fällt mir gerade kein Beispiel ein, weil z.B. ein Al+ nur in wenigen Verbindungen vorkommt).
p-Orbitale sind leer (z.B. in Sn2+-Verbindungen) oder vollständig gefüllt (z.B. Cl-).
Bei den d-Orbitalen wird es langsam kompliziert, aber generell kann man sagen, dass eine Verbindung stabil ist, wenn alle 5 d-Orbitale halb (d5) bzw. ganz gefüllt (d10) oder leer sind (d0). Allerdings spielen hier auch die Verbindungspartner eine Rolle, so dass auch mit zwei bzw. drei Elektronen gefüllte d-Orbitale (d2 bzw. d3) oder mit 7 oder 8 gefüllte (d7 bzw. d8) stabil sein können. Näher darauf eingehen werde ich aber erstmal nicht.
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