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Alt 23.06.2010, 07:58   #5   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.444
AW: Laborsicherheit

Zitat:
Zitat von kaliumcyanid Beitrag anzeigen
...2) Angesichts der laborüblichen Maßstäbe (Raumvolumen - Saal vs. Einwaage) fällt es mir etwas schwer, an "höchste Explosionsgefahr" zu glauben...
Wasserstoff hat einen weiten Explosionsbereich, mit einer unteren Explosionsgrenze von 4%. Nach der Betriebssicherheitsverordung gilt eine Menge von 10 Litern zusammenhängende explosionsfähige Atmosphäre als gefährlich => für 10 Liter EX-Atmosphäre sind 0,4 L H2 notwendig, was 0,018 mol (bei 22,4 l/mol) entspricht. Bei der Umsetzung Aluminium zu Wasserstoff werden aus 2 mol Al, 3 mol H2. Somit sind 0,012 mol Al notwendig. Dies entspricht einer Masse von 0,32g. So viel ist das dann auch wieder nicht.

Allerdings ist das Knallgas ja nicht eingehaust und kann sich unter Laborbedingungen, mit 8fachem Luftwechsel, doch recht schnell mit der Laborluft vermischen, was die Explosionsgefahr doch deutlich verringert.
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Vernünftig ist, dass die politischen Spitzen, wenn sie miteinander sprechen, darüber sprechen, wie mit der Sache umzugehen ist, wie ernst Vorwürfe zu nehmen sind und wie man damit umgeht, Vorwürfe zu besprechen, zu klären, zu verifizieren oder aus der Welt zu schaffen. (2013 Regierungssprecher Seibert)
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