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Alt 11.05.2010, 16:30   #5   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.878
AW: GG-Konstante bei GG-Änderung

K ist eine thermodynamische konstante die beschreibt zu welchem zustand ein system hinwill (und wo es irgendwann auch hinkommt wenn keine sonstigen hinderungsgruende anliegen)

erzwingst du - wie von dir beschrieben - einen ausgangszustand "abseits" dieses gleichgewichts, so wird das system versuchen einen endzustand einzunehmen der der neuen lage und dem zugehoerigen K entspricht.

daher:
Zitat:
Wenn ich von außen Einfluss auf das GG ausübe (z.B. Stoffmengenänderung), ändert sich dann K oder nicht? Ich würde mal sagen, das GG pendelt sich wieder beim "ursprünglichen" K ein, wenn es erstmal eine Zeit lang steht. Nur im ersten Moment findet man eine Veränderung der Konzentrationen. Aber da zu Beginn ja noch kein GG hergestellt ist, kann man ja auch noch nicht von "K" sprechen, richtig?
ja, bei lediglich stoffmengenaenderung hast du einen ungleichgewichtszustand (eben dadurch dass K grad net erfuellt wird), aber das system laeuft auf eine neue edukt/produktkombination hin die wiederum K erfuellt

Zitat:
Angenommen, ich änder den Druck (z.B. beim Öffnen von Mineralwasserflaschen), bleibt K dann auch konstant? Denn eigentlich gilt doch immer "K ist bei gegebener Temperatur und bei gegebenem Druck konstant". Dann muss sich K doch auch bei Druckänderung ändern, oder?
yep, aenderst du z.b. den druck (oder die temperatur) , so gilt als neuer zielpunkt des systems eben die zum neuen druck gehoerige konstante K', auf deren verhaeltnis das system sodann hinstrebt

und in der tat : es ist irgendwie sinnfrei sich in einer dynamischen situation "das system strebt auf ein neues gleichgewicht hin" sich ueber die bedeutung der konstanten K waehrenddessen tiefer das hirn zu zermartern. hier spielen kinetische konstanten eine rolle , fuer die das thermodynamische gleichgewichts K nicht mehr zustandig ist

gruss
ingo

nachtrag: ob du Kp oder Kc benutzt ist eigentlich nur eine frage des komforts. im einen fall wird die konstante in druckeinheiten ausgedruekt, im anderen fall in mol/l. da Kp eh meist nur bei reaktionen mit gasen benutzt wird, kannst du das bei gegebener temperatur auch ineinander umrechnen
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