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Alt 06.05.2010, 18:51   #4   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.878
AW: Löslichkeit von chemischen Verbindungen

nunja, also lediglich mit dem PSE zu arbeiten halte ich fuer etwas gewagt...

aber vielleicht ueberlegst du dir einfach mal was fuer loeslichkeit / schwerloeslichkeit von ionenverbindungen relevant ist (stichwort: gitterenthalpie vs. hydratationsenthalpie)und welche faktoren hohe gitterbildungsenthalpien bedingen (raeumlich gut zueinander passende kationen/anionen, "dichtes gefuege" mit geringen abstaenden, hohe ladung der ionen..) und wie das demgegenueber mit der hydratationsenthalpie bei solchen ionen aussieht...


es koennte auch nuetzlich sein sich das "HSAB" prinzip in diesem zusammenhang mal anzusehen, geht auch irgendwie in die richtung: hart/hart ist oft schwerloeslich.

...das gibt dann sowas wie nen "daumentrend": (hochgeladene) kationen/anionen - kombinationen (vorzugsweise aus der gleichen, zumindest aber benachbarten) "oberen" perioden machen schwerloesliche verbindungen, weil sie eben besonders "kuschlige" kristalle ausbilden koennen mit starken elektrostatischen wechselwirkungen - und die hydratationsenthalpie der ionen da net gegenhalten kann

und in einzelfaellen haelt dieser trend sogar bei 1-1 salzen: LiF ist just aus diesem grunde nur ausgesprochen maessig loeslich

aber wie gesagt, alles daumentrend, und die schwerloeslichkeit bestimmter "zusammengesetzter" anionen/kationen kombinationen [z.b. sulfate (barium), carbonate (calcium) oder phosphate (eisen)] hast du mit PSE analyse eben noch lange nicht erschlagen. die wichtigeren "schwerloeslichen" wirst du daher wohl trotzdem explizit lernen muessen

gruss

ingo
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