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Alt 04.05.2010, 23:07   #9   Druckbare Version zeigen
alexalfeld  
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Themenersteller
Beiträge: 22
AW: Ungeklärte Fragen zum Protokoll

Hallo Bombom,

erstmal finde ich das echt super nett wie du hilfst! Dafür erstmal vielen Dank!

Ich habe gestern mit deiner Hilfe soweit das Protokoll fertig gemacht und abgeschickt. Aber wie es so ist, ist es wieder zurückgekommen mit 5-6 Mängeln die ich in der Auswertung hatte.

1 Mängel konnte ich schon beseitigen

2. Mängel: Der Frau fehlt die Begründung, warum sich die beiden Eisenwerkstoffe in ihren Potentialen unterscheiden und warum sich das Potential des V2A verändert.

Deine Antwort dazu ...
Zitat:
Also ihr habt ja eine Galvanisches Element gebaut. Bei eurem ist die Halbzelle mit Kupferblech anscheinend die Donatorhalbzelle. Sie gibt Elektronen ab an die Akzeptorhalbzelle, in eurem Falle die V2A Zelle. Nun etwas leichter: Wenn nun die e- an der V2A Halbzelle ankommen, wird das Fe2+ (aus dem Eisensulfat) zu elementarem Fe reduziert. Es entsteht somit eine minimale Eisenschicht. Irgendwann ist es so viel Eisen, dass dieses Selbst wieder in lösung geht. Da das SEP von Fe niedriger ist als das von Kupfer wird je mehr Eisen sich anlagert die Differenz immer geringer. Also ändert sich die Potentialdifferenz stetig, und zwar wird sie stetig kleiner. SChmirgelt ihr das V2A nun ab (und somit auch das elementare Fe) habt ihr wieder eine V2A Halbzelle mit höherem SEP. Der "kreislauf" beginnt von vorn.
... verstehe ich, macht meinem chemischen VerständniX nach auch Sinn und hoffe einfach mal, dass sie richtig ist.


Noch ein Mängel der ihr nicht gefallen hat:
Wir hatten die Konzentrationen der Kupfersulfat-Lösung geändert. Von 0,1 molar zu 1 molar, dann zur 0,01 molar. Hatten dabei unterschiedliche Potentiale messen können.
Jetzt muss ich erklären warum es zu diesen geringen Potentialunterschieden kam.
Habe bei Wiki sowas gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrode#Elektroden_erster_Art - aber ob das richtig ist?
Als Tipp hat sie noch geschrieben: Nernst. Google sagt das: http://de.wikipedia.org/wiki/Nernst-Gleichung
Irgendwie hat das was hiermit zu tun Ich werde mich da mal einlesen!

So, dann hatten wir ein Versuch 'Säurekorrosion'!
Dabei haben wir ein Magnesiumstück in Essigsäure getan. Das Ding hat Bläßchen gebildet ohne Ende Das war der Wasserstoff
So, jetzt mussten wir ausrechnen, wie viel Wasserstoff entstanden ist.
Das Mg-Stück haben wir vorher und nachher gewogen.
So, ich habe es ausgerechnet und habe 0,00196626 Mol H2 rausbekommen. Jetzt schreibt sie, sie möchte das in ml haben. Ich denke mal, dass ist nicht schwer, aber ich komme einfach nicht drauf und finde auch nichts


Dann zu den beiden Fragen die sie gestellt hat.
Zu Frage 1:
Zitat:
Beurteilen Sie folgende Aussage: "Dieser Werkstoff ist Korrosionsbeständig."
Mit deiner Antwort konnte ich leider nicht so viel anfangen und habe deshalb irgendeinen Mist geschrieben. Da hat sie nur geschrieben, dass es falsch ist
Wusste ich aber vorher schon, wollte es aber nicht einfach leer stehen lassen

Zu Frage 2:
Zitat:
Hat eine vorhandene Oxidschicht einen Einfluss auf die Stromdichte-Potentialkurve?
Deine Antwort hatte ich etwas umgeändert und auch reingeschrieben, weil ich es einfach nicht besser wusste. Sie hat geschrieben, ich soll die Antwort nochmal überdenken und auch auf andere Werkstoffe verallgemeinern.

Also die Frau ist ja wirklich eine ganz, ganz Liebe und Nette, aber dass was sie hier von mir verlangt, kann ich ihr einfach nicht beantworten. Ich hoffe, dass wir hier zusammen irgendwie zu einer Antwort kommen, ansonsten bin ich echt geliefert

Ich studiere Maschinenbau und kann dir viel zur Technischen Mechanik -von wegen Kräfte ausrechnen usw. - sagen, aber von Chemie habe ich überhaupt 0 Plan. Hatte es schon seit der 10 Klasse nicht mehr und nun soll man diesen Versuch verstehen. Aaaah
Deswegen bin ich Dir wirklich Dankbar, dass du hilfst!

Schönen Abend noch!

Gruss,
Alex
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