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Alt 20.04.2010, 16:49   #3   Druckbare Version zeigen
Kalomel Männlich
Mitglied
Beiträge: 948
AW: Kunststoffe in der Medizin

Die Oberfläche ist meist zu glatt, um vom Körper durch Anwachsen von Gewebe "angenommen" zu werden. Da muss man sich was einfallen lassen und das verteuert die Sache dann.

Lösemittel, Additive, Weichmacher können überall ein Problem darstellen, sei es außerhalb oder innerhalb des Körpers. Selbst wenn diese dem Körper keinen Schaden zufügen, kommt es zu Versprödung, die u.U. nicht gewünscht ist oder die Funktion nachteilig beeinflussen.

Dass du so wenig Nachteile findest liegt daran, dass es unzählbar viele Polymere gibt, und jeden Tag neue erfunden werden. Man kann also für die gewünschte Funktion aus einem großen Katalog den Werkstoff mit dem gewünschten Eigenschaftsprofil auswählen und so die Nachteile automatisch minimieren, so dass fast nur noch Vorteile vorhanden sind.
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Wissen ist gefährlich, Unwissen die Gefahr!

"Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, dass meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken."
(J.W.Goethe: Die Leiden des jungen Werther)
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