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Alt 18.04.2010, 01:30   #15   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Medicopter 117, ominöse Chemikalie?!

Ich wundere mich immer wieder und muss mich für meine Feuerwehrkollegen schon fast schämen, was da bei ein wenig KOH-Lösung (oder anderen, trivialen Substanzen) für eine Schau abgezogen wird. Wie soll man das als Chemielaborant ("Du hast da doch Ahnung, erzähl mal..." BlaBla) und Feuerwehrmann rechtfertigen; auch steuerlich? So ein Einsatz kostet einen Haufen Geld.
Zitat:
Unter der Gefahrengutnummer stand im Handbuch als Erstes: Gelände im Umkreis von 50 Metern absperren!
Wer druckt denn so einen Quatsch?!
Absperren vielleicht dann, wenn sich die Substanz so weit ausbreitet, das man in einem Umkreis <50m voll in der Pampe stehen würde...aber ansonsten?
Zitat:
Die Betriebsfeuerwehr und die Feuerwehr Werndorf sperrten das Gelände großräumig ab, die Grazer Berufsfeuerwehr wurde zur Verstärkung gerufen. Mehrere Rettungsfahrzeuge rasten herbei, selbst der Rettungshubschrauber landete am Unfallort. Bezirkshauptmannschaft, Landeswarnzentrale, Arbeitsinspektorat waren da bereits alarmiert worden.
Wegen auslaufender KOH-Lösung? Da versorgt man die Damen durch den Rettungsdienst, ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug kann den auslaufenden Behälter bergen und entsorgen. Das muss die Betriebsfeuerwehr alleine hinkriegen. Und Hubschrauber braucht man da auch nicht. Ich hätte in dieser Situation für die Damen einen entsprechend fachkundigen Arzt, die Werksfeuerwehr birgt den Behälter und die Sauerei wird dann vorsichtig weggeputzt. Aber alles andere ist doch nicht mehr verhältnismäßig..

Oh weh
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