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Alt 12.04.2010, 20:35   #10   Druckbare Version zeigen
LordVader Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.480
AW: Reaktionsgleichung

Tut mir leid, aber du sprichst für mich in Rätseln.
Wenn du etwas einwiegst und es dann titrierst, dann zu dem Zweck festzustellen, wieviel titrierbare Substanz in deiner Einwaage drin ist.
Wenn du dies nach einer einmaligen Titration so etwa weißt, und die Ergebnisse einigermaßen reproduzierbar sind, dann kannst du jetzt natürlich die Molarität der HCl so umrechnen, dass du die gewünschten mL, in deinem Fall 25, verbrauchst. Das wären also zuerst 6,2 mL einer 0,1M HCl, und du willst 25 mL einer unbekannten Konzentration. Man sieht (oder kann es auch exakt ausrechnen), dass du etwa auf das vierfache Verdünnen mußt. Du müßtest also eine 0,025M HCl nehmen, um etwa 25 mL zu verbrauchen.
Ich hoffe, ich habe dich jetzt richtig verstanden.
Ausrechnen könntest du das natürlich auch. Wenn du annimmst, dass z.B. von 1 g 20 Masse-% Verunreinigung sind, dann rechnest du mit diesen 0,2 g und der Molmasse der zu titrierenden Spezies ihre Stoffmenge aus. Damit hast du auch die Stoffmenge der Säure, die du im gewünschten Volumen haben willst. Durch Hochrechnen auf 1 L erhältst du dann die Molarität der einzusetzenden Säure.
Hat deine Probe aber nur, wie hier, die Hälfte des angenommenen Gehaltes, dann war die ganze Rechnung umsonst.
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"Mit den Füßen im Zement, verschönerst du das Fundament"
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